Sie sind hier: Vest / Archiv / Tag der Erfinder
 

Tag der Erfinder

Hedy Lamarr (Foto: Wikipedia)

Am 9.11 ist europäischer Tag der Erfinder. Er wird zu Ehren der österreichischen Filmschauspielerin Hedy Lamarr († 2000) gefeiert, die am 9. November Geburtstag hat. Sie war nicht nur Schauspielerin sondern auch Erfinderin. Das von ihr miterfundene Frequenzsprungverfahren spielt noch heute in der Mobilfunktechnik eine große Rolle. Der gleichzeitige Frequenzwechsel wird heute zum Beispiel bei Bluetooth-Verbindungen genutzt.

Hedy Lamarr ist sozusagen der Prototyp des Tüftlers, weil sie eben kein Thomas Edison oder Wilhelm Röntgen war. Sie hatte eine Idee und hat versucht sie umzusetzen. Reich und berühmt wurde sie mit ihrer Erfindung nämlich nicht.

Bis heute gibt es täglich neue Erfindungen. Darunter sind aber auch oft kuriose Erfindungen, die die Welt nicht braucht. Manche Erfindungen wurden auch nur zufällig entdeckt oder aus Filmen wie z.B. James Bond entstanden.

Wilhelm Röntgen
Zufällige Erfindungen

Erfinder wollen etwas schaffen, das die Menschen gebrauchen können. Viele Errungenschaften, auf die heute niemand mehr verzichten will, entstanden durch Zufall. Das Phänomen nennt man "Serendipität". Die Erfindung ist eine unerwartete Fundsache bei der Suche nach etwas ganz anderem. Entscheidend ist, dass jemand die Möglichkeiten erkennt. Welche Erfindungen, wie zum Beispiel Penicilin, bloß zufällig entdeckt wurden, finden Sie hier.

Dynasphere
Kuriose und nutzlose Erfindungen

Neben den wirklich wichtigen und brauchbaren Erfindungen, gibt es auch immer wieder sehr kuriose und ziemlich nutzlose Erfindungen. Dazu gehören zum Beispiel Windel für Wellensittiche, Zigaretten mit Bananengeschmack oder eine Kopfstütze für bequemes Benutzen des Urinals. Mehr verrückte Erfindungen finden Sie hier.

Communicator (Star Trek)
Erfindungen aus Filmen werden Realität

Ob Laser oder Tablet-Pcs: Viele Innovationen gab es schon lange vor ihrer eigentlichen Erfindungen in Filmen und Serien. In Stanley Kubricks Sciencefiction Klassiker "2001: Odyssee im Weltraum" von 1968 haben die Astronauten im Film schon über tastaturlose Computer kommunziert, die heutigen Tablet-Pcs wie dem iPad ähnlich sehen. Welche Erfindungen es noch aus den Filmen in die Realität geschafft haben, finden Sie hier.

Marie Curie
Erfinder, die durch eigene Erfindungen starben

Erfindungen müssen ausprobiert werden und das machen die Erfinder oft selbst. Einige Erfindungen, die heute nicht mehr wegzudenken sind, brachten ihren Schöpfer in den Tod. Physikerin Marie Curie erforschte Radioaktivität und bekam dafür den Nobelpreis verliehen. Für ihre Forschung zahlte sie jedoch einen hohen Preis. Sie starb an den Folgen der sogenannten Strahlenkrankheit. Welcher Forscher ebenfalls wegen seiner eigenen Erfindung starb, finden Sie hier.

Ampelgriff

Erfindung aus dem Vest

Genauer gesagt aus Marl! Damit Radfahrer an der roten Ampel auf dem Rad sitzen bleiben können, können sie sich am Ampelgriff festhalten. Bei Grün kann der Radfahrer dann sofort ohne Mühe losfahren. Erfunden wurde der Ampelgriff von Dr. Jürgen Göttsche. Er ist Verkehrsplaner in Marl. Hergestellt wird der Ampelgriff aus besonderen, hochwertigen Kunststoff, der Witterungsstabil und für alle Jahreszeiten im Außenbereich geeignet ist.
Den Ampelgriff gibt es nicht nur in Marl - sondern bereits in über 60 Städten in ganz Deutschland. Hier gibt es noch mehr Infos.

Foto: Wikipedia

Patent anmelden

Das Patent schützt die technische Idee, die einer Erfindung zugrunde liegt. Damit für eine Erfindung ein Patent erteilt werden kann, muss sie neu, auf einer erfinderischen Tätigkeit beruhen und gewerblich anwendbar sein. Die Anmeldung beim Patentamt ist allerdings nicht ganz so einfach. Es wird dazu geraten, einen Patent- oder Rechtsanwalt zu beauftragen. Ausführliche Infos gibt es beim Patentamt.


Weitersagen und kommentieren
...loading...