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12.10.2017 16:30    

Oberstleutnant der Bundeswehr sagt im Prozess um Marcel H. aus

- Foto: Chodyra Mike - stock.adobe.com

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Im Prozess um den Doppelmord von Herne hat ein Oberstleutnant der Bundeswehr den Angeklagten Marcel H. als instabile Persönlichkeit bezeichnet. Aus diesem Grund sei der 20-Jährige nicht als Berufssoldat akzeptiert worden. Laut Staatsanwaltschaft soll die Absage einer der Gründe für die Ermordung des neunjährigen Nachbarsjungen Jaden gewesen sein.

 

Die Sportprüfung der Bundeswehr hatte Marcel H. noch problemlos bestanden. Beim späteren Bewerbungsgespräch kam jedoch das Aus. Grund waren die extrem vielen Fehlstunden in der Schule. „Wenn jemand in seinem jungen Alter nur dadurch aufgefallen ist, dass er so gut wie nie zur Schule gegangen ist, dann ist er als Soldat nicht geeignet“, sagte der Oberstleutnant den Richtern. Zuvor hatte ein Brandsachverständiger bekannt gegeben, dass Marcel H. offenbar sogar versucht hatte, die Leiche seines zweiten Opfers, Christopher, zu verbrennen.

 

 



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