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14.11.2017 16:30    

Apotheker-Prozess: Anwalt kritisiert Medien und Staatsanwaltschaft

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Der mutmaßliche Bottroper Skandal-Apotheker Peter S. schweigt weiter. Auch am zweiten Prozesstag hat er sich nicht zu den Vorwürfen geäußert, Krebsmedikamente gestreckt zu haben. Grund sei, dass er in vielen Medien bereits vorverurteilt wurde, sagte sein Anwalt. Der kritisierte auch die Anklage der Staatsanwaltschaft scharf. Unbrauchbar, ungenau und einseitig: Die Verteidiger haben die Anklage am zweiten Verhandlungstag regelrecht zerrissen. So sei beim Einkauf der Krebsmedikamente überhaupt nicht berücksichtigt worden, dass es auch einen Bestand an Medikamenten gegeben haben muss. Außerdem seien die Analyse-Verfahren noch nicht ausgereift. Die vom Angeklagten belieferten Ärzte hätten in den vergangenen Jahren erhebliche Therapie-Erfolge verzeichnet. All das spreche gegen den Vorwurf, dass der angeklagte Bottroper Apotheker Peter S. Medikamente unterdosiert habe.

 

 



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