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20.03.2017 16:30    

Knapp 80 Unfälle: Trotzdem keine Maßnahmen auf A31 geplant

- Foto: StraßenNRW

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Die A31 bei Dorsten hat sich in den vergangenen Monaten zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt - trotzdem gibt es nach wie vor keine Pläne für ein Tempolimit oder ähnliche Maßnahmen. Laut Autobahnpolizei sei das nicht nötig.

Knapp 80 Mal hat es auf der A31 zwischen Gladbeck und Gronau letztes Jahr gekracht - und auch in diesem Jahr gab es schon wieder einige schwere Unfälle. Erst am Sonntagabend gab es an der Kreisgrenze fünf Schwerstverletzte, weil ein Auto in eine Unfallstelle raste. Unternehmen kann die Polizei dagegen nichts, denn: Für ein Tempolimit zum Beispiel müssten in einem bestimmten Zeitraum besonders viele Unfälle wegen Raserei passieren - das sei nicht der Fall gewesen. Zwei tödliche Zwischenfälle von letztem Jahr fließen nicht einmal in die Statistik mit ein: Ein 21-jähriger war auf der A31 bei Dorsten von einer Metallplatte erschlagen worden, die vermutlich von einem LKW gefallen war. Außerdem hatte sich ein junger Mann bei Lembeck umgebracht.

 



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