Das bringt der Tag bei der Fußball-WM

Training der DFB-Elf
© Federico Gambarini/dpa

Turnier in Katar

Doha (dpa) - Am Mittwoch steigt Deutschland in die Fußball-Weltmeisterschaft in die Katar ein. Gegen Japan soll ein Sieg her - doch auch drei weitere Begegnungen stehen auf dem Spielplan. Neben der Elf von Hansi Flick gehen mit Spanien, Kroatien und Belgien drei weitere hochkarätig besetzte Mannschaften an den Start. 

Marokko - Kroatien (11.00 Uhr/ARD und MagentaTV)

Ein Duell mit einem vermeintlichen Favoriten - schließlich ist Kroatien Vize-Weltmeister. Doch auch die Marokkaner haben mit Noussair Mazraoui (Bayern München), Achraf Hakimi (Paris Saint-Germain) und Spielmacher Hakim Ziyech (FC Chelsea) drei absolute Topstars an Bord. Ex-Coach Vahid Halilhodzic hatte Ziyech und Mazraoui aus disziplinarischen Gründen rausgeworfen und musste schlussendlich selbst gehen. Nachfolger Walid Regragui holte beide für die WM wieder zurück in den Kader.

Kroatien hat eine starke  Nations-League-Saison gespielt und wurde Gruppensieger vor Dänemark und Weltmeister Frankreich. Regisseur ist der mittlerweile 37 Jahre alte Luka Modric. 

Deutschland - Japan (14.00 Uhr/ARD und MagentaTV)

Nach dem Wirbel rund um die «One Love»-Binde muss Deutschland den Fokus auf das rein Sportliche legen. Nach dem frühen WM-Aus in Russland soll ein Auftaktsieg Sicherheit geben. Verzichten muss Bundestrainer Hansi Flick dabei auf den am Knie verletzten Leroy Sané.

Japan kommt mit geballter Bundesliga-Power: Frankfurts Daichi Kamada, Stuttgarts Wataru Endo und der Schalker Maya Yoshida zählen zu den Stammspielern. Wer im Tor steht, ist hingegen noch offen.

Spanien - Costa Rica (17.00 Uhr/ARD und MagentaTV)

Bei Spanien kommen nach den ehemaligen Weltstars rund um Xavi, Andrés Iniesta und Co. drei absolute Toptalente mit «i» für das spanische Mittelfeld: Pedri, Gavi und Fati. Im Sturm setzen die Weltmeister von 2010 hingegen auf Routine: Der 30-jährige Alvaro Morata soll für die Tore sorgen. Costa Rica gilt, wie praktisch immer, als absoluter Außenseiter. Topstar ist Keeper Keylor Navas, der mit Real Madrid dreimal die Champions League gewann.

Belgien - Kanada (20.00 Uhr/ARD und MagentaTV)

Belgien ist längst kein Geheimfavorit mehr. Mit inzwischen in die Jahre gekommenen Weltstars wie dem derzeit verletzten Romelu Lukaku, Eden Hazard oder auch Kevin de Bruyne sind die Belgier Mitfavorit auf den Titel. Kanada hofft auf die individuelle Klasse von Bayern-Star Alphonso Davies. Auch der 22-jährige Stürmer Jonathan David (LOSC Lille) könnte Akzente setzen.

© dpa-infocom, dpa:221123-99-627731/4

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