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Weniger GEMA-Gebühren für Veranstalter

Bild: PanOptika - Fotolia

Musiknutzer, wie beispielsweise Clubs oder Musikkneipen müssen künftig weniger GEMA-Gebühren zahlen. Die Einzelheiten lesen Sie hier.

 

 

 

 


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Hintergrund:

Der Grund ist, dass die Veranstalter in vielen Fällen die Musik nicht vervielfältigen und keine Musikdatenbank haben. Demzufolge sind sie im Sinne des Urheberrechtsgesetzes keine Hersteller der Vervielfältigungen und somit nicht Vergütungsschuldner.


Die bisherige Regelung:

Bisher verlangte die GEMA von Musiknutzern einen Zuschlag von 50 Prozent (bzw. 30 Prozent in Discotheken) vom jeweiligen Wiedergabetarif, wenn bei der Musikwiedergabe selbst vervielfältigte Musikwerke mittels Tonträger/Laptop eingesetzt wurden. Nun hebt die GEMA die Vervielfältigungstarife zum 31. März 2013 auf.

Für wen gelten die alten Regelungen?

Vergütungsschuldner dürften zukünftig grundsätzlich DJs, aber auch z.B. Musikveranstalter, Einzelhändler, Gastronomen etc. sein, wenn sie eigene Musikdatenbanken haben und urheberrechtsrelevante Vervielfältigungen vornehmen, um diese öffentlich wiederzugeben.

Weitere Informationen bekommen Sie z.B. hier.


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