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Ausgrabungsstelle in RE

Die Archäologen graben sich am Platz an der Johannes-Janssen-Straße immer tiefer in die Stadtgeschichte und fördern Befunde aus dem Hoch- und Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit zutage. Die ältesten Siedlungsspuren stammen sogar aus dem 11. und 12. Jahrhundert.

Die Ausgrabungsstelle an der Johannes-Janssen-Straße

Auf dem Platz kann man jetzt mehrere Gruben, Erd- und Steinkeller und Brunnen erkennen. Zum Beispiel wurde ein Steinkeller gefunden, der aus dem frühen 13. Jahrhundert nahe der heutigen Johannes-Janssen-Straße erbaut worden, also noch vor der Stadtherbung 1236. Im Hinterhof findet man außerdem einen Holzkastenbrunnen. Ein weiterer Steinkeller beweist eine spätmittelalterliche Bebauung.

Zu den weiteren Befunden zählen bisher über 10.000 geborgene Scherben von Ess- und Trinkgeschirr, zahlreiche Spinnwirtel, Murmeln, Schleifsteine, Ofenkacheln und Pfeifen.

Die Ausgrabungsarbeiten dauern noch bis Mitte November - danach soll die Fläche mit Cafés und Restaurants neu gestaltet werden.

Zu Recklinghausen leuchtet wird die Ausgrabungsstelle beleuchtet sein: Ein Besuch lohnt sich!

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