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E-Mails gehackt

Hacker haben rund 18 Millionen E-Mail-Adressen und ihre Passwörter geknackt. Die Staatsanwaltschaft Vreden hat dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Liste mit den betroffenen Adressen übergeben. Auf einer speziellen Seite des BSI kann jetzt jeder testen, ob seine E-Mail-Adresse betroffen ist.

Hier geht es zum Test des BSI!

Der Ablauf ist ganz einfach: Auf einer speziellen Seite des BSI gibt man seine E-Mail-Adresse ein. Bekommt man vom BSI danach eine E-Mail, gehört das eigene Postfach zu den gehackten. In diesem Fall sollten Sie sofort Ihr Passwort ändern! Die großen Anbieter wie Deutsche Telekom, Freenet, gmx.de, Kabel Deutschland, Vodafone oder web.de informieren die betroffenen Nutzer auch noch mal separat! 

Kriminelle versuchen mit den E-Mail-Adressen und den zugehörigen Passwörtern in E-Mail-Accounts einzuloggen und diese für den Versand von Spam-Mails zu missbrauchen. 

Sichere Passwörter

"Passwort", "123456" oder "abc123" - die Liste der meistgenutzen und schlechtesten Passwörter führen Kombinationen an, die sehr leicht zu knacken sind. Bei der Vergabe Ihres Passwortes sollten Sie einige Tipps beachten. Ganz wichtig: Zumindest für Ihr E-Mail-Konto sollten Sie ein eigenes Passwort benutzen - eins, dass Sie bei keinem anderen Online-Dienst nutzen. Hintergrund: Viele Dienste im Internet bieten die Möglichkeit an, das Passwort online zurückzusetzen und verschicken die enstprechende Nachricht per E-Mail. Wenn zumindest dieses Konto geschützt ist, können Hacker nicht auch noch Ihr Amazon- oder Online-Banking-Konto übernehmen.

Und wie geht ein "sicheres" Passwort?

Im Grunde ist ein gutes Passwort, ein Passwort, das nicht erraten oder mit einem Computer-Programm durchprobiert werden kann - das Sie sich aber trotzdem gut merken können. Passwörter sollten mindestens acht Zeichen lang sein, keine vollständigen Wörter oder Umlaute (ü, ä…) enthalten - dafür aber  Zahlen und Sonderzeichen (wie ! ” ? $ % ^ &). Der Titel eines Lieblingsliedes oder Films ist ein guter Ausgangspunkt. Beispiel: "Who wants to live forever?" von Queen. Wir zum Passwort "Wwtlf?". Jetzt noch ein paar Zahlen einbauen - "W2wtl8f?" - und fertig ist ein sicheres Passwort, das man nicht "einfach so" erraten kann.

Wer sich für verschiedene Dienste nicht immer wieder neue Passwörter ausdenken will, kann diese aber zumindest abwandeln und damit sicherer machen. Zum Beispiel in dem man an das Grundpasswort den entsprechenden Dienst "anhängt": W2stl8f?ama - für den Amazon-Zugang; W2stl8f?fac - als Log-In-Passwort für Facebook.


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