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Gaunerzeichen

Wo gibt es die Gaunerzeichen?

Häufig sind sie so klein, dass sie den Hausbesitzern gar nicht auffallen. Sie werden für gewöhnlicham Briefkasten, dem Gartenzaun, auf der Fensterbank oder am Boden aufgemalt. Zurzeit gerne auch auf dem Klebestreifen der Heiligen Drei Könige am Türrahmen. Meistens werden die Gaunerzeichen mit Kreide aufgemalt.

Was sagt die Polizei zu den Gaunerzeichen?

Bisher hat es im Vest keine Straftaten, also auch keine Wohnungseinbrüche gegeben, die im direkten Zusammenhang mit den Gaunerzeichen standen. Allerdings tauchen auch im Vest immer wieder Gaunerzeichen - oder Gaunerzinken, wie sie auch heißen - auf.

Wenn jemand ein solches Symbol entdeckt, rät die Polizei dazu, dass Gaunerzeichen zu entfernen. Sollten sie vermehrt auftauchen, zum Beispiel in einem kompletten Straßenzug oder einem ganzen Wohngebiet, sollte auf jeden Fall die Polizei gerufen werden.

Wie sehen die Gaunerzeichen aus?

Das hier sind die gängigsten Zeichen. Bei einigen ist noch der historische Bezug zu den Bettlern bei der Deutung zu erkennen.

Was ist ein Gaunerzeichen?

Ursprünglichen haben Bettler solche Zeichen gemacht, um anderen Bettlern zum Beispiel an zu zeigen: "Hier lebt jemand der gerne etwas gibt", oder "Hier gibt's eine Schlafmöglichkeit", oder "Hier besser nicht nachfragen".

Heute werden Gaunerzeichen auch von Diebesbanden genutzt. Für gewöhnlich schicken sie Späher vor, also zum Beispiel getarnte Spendensammler oder Haustür-Verkäufer. Die markieren dann zum Beispiel: "Hier wohnt nur eine Person", oder "Vorsicht bissiger Hund.


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