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Herbstzeit - Laubzeit

Damit Sie nicht auf ihren Blätterhaufen sitzen bleiben, bieten die Städte verschiedene zusätzliche Dienste zur Laubentsorgung an:

Die Stadt Castrop-Rauxel setzt ein zusätzliches Laubsauggerät ein. An zehn verschiedenen Orten im Stadtgebiet sowie auf dem Recyclinghof kann Laub selbst entsorgt werden. Biosäcke mit Blattabfällen werden kostenlos mit dem Biomüll entsorgt.

Datteln unterstützt seine Bürger mit zwei Kehrmaschinen, 100 Laubcontainern und 60 Laubtonnen an verschiedenen Orten. Wie auch in Castrop-Rauxel werden hier selbstgekaufte Laubsäcke kostenlos zusammen mit dem Biomüll abgeholt.

In Dorsten gibt es keine Biomüllsäcke, stattdessen stellt die Stadt 142 Laubcontainer auf bietet an, mit einem zum Laubsauger umgebauten Müllwagen die Laubberge der Anwohner abzuholen. Zudem besteht für Privatpersonen die Möglichkeit, einen der 150 städtischen Laubkörbe zu erwerben.

Auch die Stadt Gladbeck bietet an, selbst angeschaffte Laubkörbe kostenlos mit ihren Kehrmaschinen zu entleeren. In einem Probeversuch werden außerdem mehrere 1100 Liter Großraumbehälter in der Stadt aufgestellt, die regelmäßig von einem Sammelfahrzeug geleert werden.

Ein wiederum anderes Konzept verfolgt Haltern am See. Dort arbeitet der städtische Kehrdienst nach dem regulärem Plan. Es werden keine zusätzlichen Laubcontainer aufgestellt. Stattdessen kann im Bürgerbüro ganzjährig oder nur für den Herbst die Laubtonne angefordert werden, die gesondert entleert wird.

Herten rückt den Blättern am Boden mit zwei zusätzlichen großen und zwei kleinen Kehrmaschinen sowie 140 Laubcontainern zu Leibe. Des weiteren gibt es kostenlose Laubsäcke, die Anfang Dezember einmalig kostenlos von der Stadt abgeholt werden. Weitere Laubabfälle bis zu 1m³ können kostenlos am Recyclinghof abgegeben werden.

Auch Marl unterstützt seine Bürger tatkräftig bei der Laubentfernung und -Entsorgung. Täglich sind dort drei große und zwei kleinere Kehrmaschinen im Einsatz, sodass alle Straßen in der Stadt mindestens einmal pro Woche gereinigt werden. Enge Wege und schwer erreichbare Stellen werden von einem städtischen Reinigungsteam mit LKW, Besen und Kehrschaufel von den Blättern befreit. Das von den Bürgern selbst zusammen gefegte Laub kann kostenlos in einem der 170 zusätzlichen Laubcontainer oder am zentralen Betriebshof entsorgt werden.

In Oer-Erkenschwick arbeiten eine große und eine kleine Kehrmaschine nach ihrem regulären Einsatzplan. Von Bürgern selbst am Straßenrand aufgestellte Körbe und Säcke werden von einem zum Laubsauger umgebauten Müllfahrzeug geleert.

Die Stadt Recklinghausen setzt dieses Jahr auf ihre sechs Kehrmaschinen und zwei Sauggebläse, um die Straßen sauber zu halten. Zudem werden 200 Laubcontainer, die jeden zweiten Tag geleert werden, aufgestellt. Laubhaufen und Säcke am Straßenrand werden, wie in Oer-Erkenschwick, mit Hilfe eines umgebauten Müllwagens entfernt, vorrausgesetzt es handelt sich nur um Laub von den Wegen und nicht um Gartenabfälle.

Waltrop schränkt die Öffnungszeiten der Laubcontainer ein. Hier kann Laub nur einmal pro Woche, Donnerstags, an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet abgegeben werden. Die dafür vorgesehenen Container werden abends wieder abgeholt und erst in der nächsten Woche wieder an gleicher Stelle platziert. Ansonsten sind die zwei Kehrmaschinen der Stadt nun im Dauereinsatz und reines Laub kann vorübergehend kostenlos am Recyclinghof abgegeben werden.


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