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Hilfe bei Mutter-Kind-Kuren

Die Krankenkassen sparen auf Biegen und Brechen - angeblich, um Zusatzbeiträge für die Mitglieder zu vermeiden. Das ist natürlich auf der einen Seite gut - aber natürlich heißt das vor allem: es wird an Leistungen gespart. Die Caritas kritisiert, das zum Beispiel Mutter-Kind-Kuren immer häufiger abgelehnt werden. Im NRW-Teil des Bistums Münster wurde fast jeder dritte Antrag abgelehnt.

Dabei ist eine solche Kur eine Pflichtleistung der Krankenkassen, sagt Silvia Hankel von der Mutter-Kind-Kur-Beratungsstelle Friesland in Castrop-Rauxel. Hier setzt man sich kostenlos für die Mütter und ihre Kinder ein.

Oftmals liegt es an falschen Formulierungen im Antrag, das eine Kur von der Krankenkasse abgelehnt wurde. “Jede Mutter hat ein Recht auf eine Mutter-Kind-Kur, wenn sie Kinder hat. Es ist eine Pflichtleistung der Krankenkasse - das wissen schon die meisten gar nicht. Manche Krankenkassen sind dafür bekannt, das sie drei, vier, fünf mal die Kuren ablehnen”, so Hankel im Radio Vest Interview.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Beratungsstelle Friesland helfen dabei, den Kurantrag korrekt auszufüllen und dann würde es auch klappen mit der Genehmigung.

Informationen gibt es online hier.


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