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Krebserregendes Dioxin in Tierfutter und Eiern!

Die Bauernhöfe im Vest sind auch weiterhin Dioxin frei. Bisher ist kein Fall von belastetem Futter im Vest gefunden worden. Siegfried Gerwert vom Veterinäramt rät deswegen auch nicht unbedingt davon ab, Eier zu verzehren.

Die Firma Westfleisch in Oer-Erkenschwick hat auf die neuen Entwicklungen im Dioxin-Skandal reagiert. Das Unternehmen hat am versichert, dass KEIN mit Dioxin belastetes Schweinefleisch aus Niedersachsen verarbeitet wurde. Alle Proben in den letzten Tagen seien negativ gewesen. Außerdem hat Westfleisch nach eigenen Angaben von den aktuell noch 162 gesperrten Höfen seit November nachweislich kein Schweinefleisch geliefert bekommen.
Der Fleischproduzent läßt sich seit einigen Tagen von allen Lieferanten schriftlich versichern, daß sie kein Futter des in Verruf geraten Herstellers verfüttert haben.

Die Agrarminister der Länder wollen noch in diesem Monat über Konsequenzen beraten. 

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Verbraucherschutzministerium veröffentlicht die Nummern der betroffenen Dioxineier
Minister Remmel hat die Stempelnummern der mit Dioxin belasteten Eier von Höfen in Nordrhein-Westfalen im Internet veröffentlicht: „Es ist unsere Pflicht die Verbraucherinnen und Verbraucher darüber zu informieren, welche Eier belastet sind. Anhand der Stempelnummer auf den Eiern kann der Verbraucher nachvollziehen, ob er mit Dioxin belastete Eier gekauft hat oder nicht. Dann kann er entscheiden, ob er diese Eier noch verzehren oder entsorgen möchte."

Die möglicherweise belasteten Eier wurden zuletzt am 23. Dezember 2010 verkauft.
Betrieb 1: XL- Eier mit der Stempelnummer 2-DE-0513912 (MHD bis spätestens 20.01.2011).

Betrieb 2: Eier mit der Stempelnummer 3-DE-0514411 (MHD bis spätestens 20.01.2011). Bei Eiern mit dieser Stempelnummer sind nur die Eier mit brauner Färbung betroffen. Weiße Eier mit dieser Stempelnummer sind nicht mit Dioxin belastet.

Bisher sind in Nordrhein-Westfalen zwei Legehennen-Betriebe identifiziert worden, von denen nachweislich Eier in den Verkehr gebracht wurden, die bei Untersuchungen den Grenzwert für Dioxin überschritten haben. Die Landwirte haben unwissentlich mit Dioxin verunreinigtes Futter an ihre Tiere verfüttert, aber tragen nun die Konsequenzen für das Fehlverhalten Dritter.

Werden im Einzelfall betroffene Lebensmittel verzehrt, so ist davon auszugehen, dass bei geringem Verzehr von belasteten Produkten keine akuten Gesundheitsgefahren für Verbraucherinnen und Verbraucher bestehen. Allerdings haben Dioxine in Lebensmitteln nichts zu suchen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen:

Welche Maßnahmen werden ergriffen?
In Nordrhein- Westfalen sind aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes sämtliche Betriebe, die möglicherweise verunreinigtes Futter verfüttert haben, gesperrt worden. In den Betrieben werden Proben genommen und untersucht. Futtermittel wurden sichergestellt und ebenfalls Untersuchungen eingeleitet. Werden Überschreitungen von Dioxin oder anderen Rückständen festgestellt, werden die entsprechenden Lebensmittel vom Markt genommen. Betroffene Lebensmittel werden bis in die Supermarktregale verfolgt und aus dem Verkehr gezogen.

Werden die betroffenen Betriebe veröffentlicht und können Sie die Stempelnummern der entsprechenden Eier mitteilen, damit ich bereits gekaufte Lebensmittel überprüfen kann?
Um dem Verbraucherinnen und Verbrauchern die Möglichkeit zu geben, Eier aus betroffenen Betrieben zu erkennen und auf den Verzehr zu verzichten, werden die Stempelnummern auf den betroffenen Eiern auf der Homepage des Verbraucherschutzministeriums veröffentlicht.

Ich habe vielleicht Dioxin belastete Eier gegessen, ist meine Gesundheit gefährdet?
Werden im Einzelfall betroffenen Lebensmittel verzehrt, so ist davon auszugehen, dass bei geringem Verzehr von belasteten Produkten keine akuten Gesundheitsgefahren für Verbraucherinnen und Verbraucher bestehen. Allerdings haben Dioxine in Lebensmitteln nichts zu suchen.

Informationen zu Dioxinen in Lebensmittel sind zu finden auf den Internetseiten des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) unter www.bfr.bund.de

 


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