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Mundraub - Heimatloses Obst sammeln

Es ist Erntezeit: Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Pflaumen und die ersten Äpfel - sie alle sind reif und können geerntet werden. Viele Landwirte im Vest ärgern sich aber gerade jetzt über Diebe auf ihren Feldern. Über Nacht würden auf den Feldern teilweise dutzende Erdbeer-Reihen leer gepflückt, so der Landwirtschaftliche Kreisverband. Die Obstbauern vermuten, dass der Obst-Klau organisiert ist und die Diebe das Obst anschließend verkaufen.

Klar ist: Obst einfach beim Bauern vom Feld oder der Plantage pflücken - das geht nicht und ist verboten. Was geht: Obst von herrenlosen Büschen oder Bäumen ernten!

"Fallobst" - Heimatloses Obst sammeln

© mundraub.org

Blaue Weintrauben in Marl, Äpfel in Haltern am See und Oer-Erkenschwick oder Brombeeren in Herten - alles am Wegesrand, alles gratis und zum Selberpflücken!
Die Macher von mundraub.org sammeln auf ihrer Homepage Tipps zu ungenutzten Obstbäumen oder Sträuchern. Diese Fundstellen werden übersichtlich auf einer Karte dargestellt, so dass man schnell sieht, ob nicht auch in der eigenen Nachbarschaft ein Baum steht, an dem man leckeres Gratis-Obst pflücken kann. Über 7000 Obstfundstellen sind deutschlandweit schon eingetragen - und auch im Vest kann man sich einen leckeren, kostenlosen Obstsalat zusammenstellen. Probieren Sie es einfach mal aus!

Aber Achtung: Ein paar Spielregeln müssen Sie einhalten! Nur, wenn der Eigentümer seinen Obstbaum freigegeben hat, dürfen sie ihn melden und von dort Obst ernten. Also bitte nicht über Zäune klettern und zum Beispiel auf fremde Gartengrundstücke gehen! Außerdem sollten Sie Rücksicht auf die Natur und andere Obst-Fans nehmen - sprich: Ernten Sie nur so viel, wie Sie tragen können!


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