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Tipps für die Nachhilfe

Bild: AVAVA - Fotolia

Machen Nachhilfestunden bei den eigenen Eltern Sinn? Wie viel sollte ich ausgeben? Und wo finde ich eigentlich die passende Nachhilfe? Das und mehr erfahren Sie hier:







Nachhilfe bei den Eltern?

Besser nicht! Der tägliche Nachhilfe-Nachmittag mit einem Elterteil macht wenig Sinn. Die eigenen Eltern sind nach Meinung vieler Experten bei echten Problemen als Nachhilfelehrer ungeeignet, da ihnen meist der notwendige emotionale Abstand fehlt.

Wo finde ich einen geeigneten Privatlehrer?

In erster Linie können die Lehrer aus der Schule weiterhelfen. Diese haben in der Regel Bezug zu höheren Klassen und können Studenten und Schüler guten Gewissens weiterempfehlen. Erkundigen Sie sich auch bei anderen Eltern nach passenden Lehrern.
Außerdem gibt es im Internet Vermittlungsagenturen, wie z.B. nachhilfenet.de oder erstenachhilfe.de. Diese Seiten können sinnvoll sein, allerdings fehlen oft die Erfahrungsberichte.

Schüler und Studenten als Nachhilfelehrer?

Gleichaltrige und ältere Schüler eignen sich oft als Nachhilfepartner, da sie sehr nah am Lernstoff sind und auch die Lehrer und ihre Eigenheiten gut kennen. Auch Studenten kommen als Nachhilfelehrer in Frage, da sie über das nötige Fachwissen verfügen und aufgrund ihrer Jugendlichkeit eher mit den Nachhilfeschülern auf Augenhöhe sind.

Was sollte man ausgeben?

Die großen Institute verlangen zwischen 99 und 150 Euro pro Monat für zwei Unterrichtseinheiten à 90 Minuten pro Woche. Meist fallen noch Anmeldegebühren an, oft in Höhe von 35 Euro.
Privat wird verhandelt. In der Regel liegt die Stunde bei 10-15 Euro.

Was sollte ich bei Instituten beachten?

Lassen Sie sich möglichst von mehreren Anbietern vor Ort beraten. Schließen Sie den Vertrag erst ab, wenn die Probestunden zufrieden stellend waren. Achten Sie darauf, dass das Leistungsvermögen des Kindes analysiert wird. Erkundigen Sie sich über die Zusammensetzung und die Größe der Lerngruppen und die Qualifikation der Lehrkräfte. Fragen Sie nach Kündigungsfristen. Diese sollten nicht mehr als zwei Monate betragen.

Motivation ist das A und O!

Das Kind sollte bereit sein zu lernen. Wie so oft: Reden hilft. Sprechen Sie über die Probleme. Ohne Motivation sind Erfolgsaussichten gering.

Nachhilfe ist keine Dauerlösung!

Nachhilfe sollte nur vorübergehend sein. Bei anhaltenden Schwierigkeiten sollten Sie mit den Lehrern in der Schule sprechen.

Spezielle Nachhilfe-Institute:

Bei krankheitsbedingten Lernschwächen oder nach einem Schulwechsel sollten Sie sich an spezielle Nachhilfe-Institute wenden. Vergleichen und prüfen Sie aber unbedingt vorab die Angebote, Seriosität und jeweiligen Vertragsbedingungen.


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