Sie sind hier: Vest / Archiv / NRW-Landtagswahl 2012  / Die Kandidaten im Vest / Wahlkreis 72
 

Wahlkreis 72 (Haltern, OE, Dorsten, Datteln, Marl)

Peter Amsel (FDP)

Name: Peter Amsel

Partei/Parteimitglied seit: FDP, 10 Jahren

Geburtsdatum: 16. 07. 1953

Beruf: Steuerberater / Vereidigter Buchprüfer

Wohnort: Datteln

Familie/Familienstand: Ledig

Persönliches:

Das ist für mich typisch: Sehr reiselustig und gesellig

Mein Herz schlägt für... die Jagd und für Fußball.

Mein Lieblingsort im Vest ist Datteln... weil man an den Kanälen viel Freizeit verbringen kann...

Darüber habe ich das letzte Mal herzhaft gelacht oder darüber kann ich weinen: -

Politisches:

Für diese Themen stehe ich: Schuldenabbau und Haushaltskonsilidierung, Beibehaltung der Ladenschlusszeiten, Liberalität beim Raucherschutz in Kneipen, Beibehaltung des jetzigen  Jagd- und Waffenrechts, Dichtheitsprüfung mit Verstand nur wo es sein muss, Atomausstieg ja, aber mit Verstand und Blick auf die Kosten für die Menschen, Einsatz von Steinkohle- und Gaskraftwerke als Brückentechnologie, kein Tempolimit auf Autobahnen in NRW. Mehr Straßenbau, um die Städte zu entlasten, besseren Verkehrsfluss durch Bau von mehr Kreisverkehren und grünen Wellen.

Ich gehöre in den Landtag, weil... ich Sachkompetenz in Finanzen, aber auch im Sozialbereich habe. Mit neuen Aufgaben komme ich schnell zurecht.

Eine konkrete Idee, die ich für meinen Wahlkreis im Landtag unbedingt umsetzen will: Das Steinkohlekraftwerk Datteln IV, die 474n, NewParc, Entwicklung von gewerblichen Flächen etc.

Deswegen bin ich wählenswerter als meine Gegner: Die FDP ist die einzige liberale Partei, die sich für die Freiheit der Bürger einsetzt. Andere Parteien versuchen die Menschen durch Gesetze immer mehr zu entmündigen und zu überregulieren.

Leuten die nicht zur Wahl gehen, entgegne ich... dass Leute für das Wahlrecht auf die Straße gegangen sind und um Teil ihr Leben für dieses demokratische Recht riskiert haben. Siehe in jüngster Geschichte die Wiedervereinigung. Verständnis habe ich dafür nicht.

Politik nervt mich, wenn... Menschen immer nur negativ denken und meckern, ohne selbst bereit zu sein, etwas selbst zu tun.

Christian Folke (PIRATEN)

Name: Dr.-Ing. Christian Folke

Partei/Parteimitglied seit: Piratenpartei, 09.11.2011

Geburtsdatum: 01.07.1971

Beruf: Maschinenbauingenieur Fachrichtung Energietechnik

Wohnort: Gladbeck

Familie/Familienstand: verheiratet

Persönliches:

Das ist für mich typisch: Pirat zu sein

Mein Herz schlägt für meine Frau und meine Kinder

Mein Lieblingsort im Vest ist Gladbeck weil ich dort aufgewachsen bin

Darüber habe ich das letzte Mal herzhaft gelacht oder darüber kann ich weinen: 
Gelacht: über Volker Pispers und mit Freunden 
Geweint: Über wenig außer Volksverdummung durch die Politik 

Politisches:

Für diese Themen stehe ich:

  • Sachorientierte Diskussion zu den Themen unserer Zeit
  • Energiepolitik
  • Förderalismus
  • Wirtschaft und Steuern
  • Verkehr
  • Außen- und Sicherheitspolitik
  • Gesundheitswesen, Senioren- und Jugendpolitik

Ich gehöre in den Landtag, weil ich Entscheidungen auf Basis nachvollziehbarer und transparenter Analysen fälle in die ich die Bürger mit einbinden möchte.

Eine konkrete Idee, die ich für meinen Wahlkreis im Landtag unbedingt umsetzen will: Lembecker Straße/Erler Straße in Dorsten/Rhade zur Zone 30 machen. Weil ich dort mal gewohnt habe und das ein Kindergarten- und Schulweg ist. Andere Straßen nach Eingabe/Prüfung. Stärkung der Nord-Südachse bei den öffentlichen Verkehrsmitteln und Konsolidierung der Haushalte. Maximale Transparenz bei öffentlichen Ausschreibungen.

Deswegen bin ich wählenswerter als meine Gegner: Ich kenne meine Gegner nicht im Detail. Ich kann nur sagen, dass ich mich für Wählenswert halte, weil ich kein Berufspolitiker bin und - meines Erachtens - die nötige Distanz habe nicht abzuheben, wenn ich gewählt werden würde.

Leuten die nicht zur Wahl gehen, entgegne ich, dass sie eine Chance vertun, jetzt wo es eine Partei wie die Piraten gibt die evtl. tatsächlich etwas ändern kann.

Politik nervt mich, wenn bei Talkshows nicht auf Fragen geantwortet wird und im Radio und Fernsehen nur Polemik betrieben wird.

Friedrich-Josef Geisthövel (DIE LINKE)



 - Leider keine Antwort -

 

 

Josef Hovenjürgen (CDU)

Name: Josef Hovenjürgen

Partei/Parteimitglied seit: CDU, 1983

Geburtsdatum: 10.01.1963

Beruf: Landwirt und Gesundheitsaufseher

Wohnort: Haltern am See

Familienstand: verheiratet, 4 Kinder

Persönliches:

Das ist für mich typisch: Ich versuche die Probleme, die an mich herangetragen werden zu lösen

Mein Herz schlägt für: die Region, aus der ich komme.

Mein Lieblingsort im Vest ist Lavesum in Haltern am See, weil dort meine Heimat ist.

Darüber habe ich das letzte Mal herzhaft gelacht: Über das grüne Wahlplakat „Es ist gut, wenn Frauen den Haushalt machen". Man beachte, an diesem Haushalt ist die rot-grüne Landesregierung gescheitert.

Politisches:

Für diese Themen stehe ich: Verlässlichkeit, mein Engagement gilt besonders der Schaffung neuer Arbeitsplätze in unser Region, sodass unser Kinder die Region nicht verlassen müssen. Natürlich stehe ich für eine bessere Finanzausstattung der Kommunen, damit diese ihre Handlungsfähigkeit erhalten können.

Ich gehöre in den Landtag, weil sich die Bürgerinnen und Bürger auf mich verlassen können und wissen, dass ich meine Ziele konsequent verfolge.

Eine konkrete Idee, die ich für meinen Wahlkreis im Landtag unbedingt umsetzen will: Arbeitsplätze in unserer Region erhalten und neue schaffen, damit

  • die Menschen in ihrer Heimat weiterhin Arbeit finden und
  • junge Menschen neue interessante Arbeitsplätze finden und somit weiterhin in ihrer Heimat wohnen bleiben können.

Deswegen bin ich wählenswerter als meine Gegner: Weil ich mehrfach den Beweis angetreten habe, dass ich die Probleme der Region in Düsseldorf zur Sprache bringe und mich konsequent um deren Lösung kümmere.

Leuten die nicht zur Wahl gehen, entgegne ich mit der Aussage: Wer nicht mitmacht, sollte hinterher nicht meckern!

Politik nervt mich, wenn  nichts vom Tisch kommt. Wenn nur geredet anstatt gehandelt wird.

Hans-Peter Müller (SPD)

Name: Hans-Peter Müller

Partei/Parteimitglied seit: SPD, 1987

Geburtsdatum:  30.12.1955

Beruf: Kfz.-Elektriker

Wohnort: Datteln

Familie/Familienstand: Verheiratet, eine Tochter

Persönliches:

Das ist für mich typisch: Solidarität gegenüber Schwächeren

Mein Herz schlägt für...meine Familie

Mein Lieblingsort im Vest ist... Datteln, weil es meine Heimatstadt ist und ich von Datteln aus zeitnah in jeden Winkel des Kreises Recklinghausen und des Ruhrgebietes komme.

Darüber habe ich das letzte Mal herzhaft gelacht: Herzhaft gelacht habe ich über das Currywurstplakat der NRWSPD.

Politisches:

Für diese Themen stehe ich: Solidarität, sozialer Staat, Chancengleichheit für alle Bürgerinnen und Bürger

Ich gehöre in den Landtag, weil... ich mich weder vor Wahlen noch aus Parteiräson in meinen Grundsätzen verbiegen lasse

Eine konkrete Idee, die ich für meinen Wahlkreis im Landtag unbedingt umsetzen will: ich tendiere dahin zu sagen, dass man im Landtag nicht nur die eigenen Ideen umsetzen möchte, sondern vorrangig die Ideen der Region vertritt,

Deswegen bin ich wählenswerter als meine Gegner: das müssen die WählerInnen beurteilen, möchten sie einen Vertreter für den sozialen Staat, für Solidarität gegenüber Schwächeren und gegen die Ausbeutung von Arbeitnehmern, sowie gegen extremistische Gesinnung, dann werbe ich um ihre Stimme.

Leuten die nicht zur Wahl gehen, entgegne ich... es macht mich traurig, wenn die BürgerInnen von ihrem Wahlrecht keinen Gebrauch machen. Es gibt leider soviele Länder in denen es keine demokratische Möglichkeit der Wahl gibt, wer die Möglichkeit hat sollte sie nutzen.

Politik nervt mich, wenn... wenn man nach Jahren der gescheiterten Schwarz/Gelben Parole "Privat vor Staat" diese immer noch vertritt.

Christian Wegner (GRÜNE)

Name: Christian Wegner

Partei/Parteimitglied seit: Bündnis 90 / Die Grünen seit Anfang 2012

Geburtsdatum: 1965

Beruf: Diplom-Kaufmann

Wohnort: Oer-Erkenschwick

Familie/Familienstand: verheiratet

Persönliches:

Das ist für mich typisch: Reisen mit dem Rucksack in alle Welt

Mein Herz schlägt für... den FC 26 Erkenschwick, dessen Vorsitzender ich bin

Mein Lieblingsort im Vest ist... die Haard... weil es dort sehr schön und ruhig ist...

Darüber habe ich das letzte Mal herzhaft gelacht oder darüber kann ich weinen: Herzhaft lachen kann ich immer wieder über Dieter Krebs, Loriot und Volker Pispers (wobei da manchmal das Lachen im Halse steckenbleibt).
Weinen kann ich über Slum-Kinder, die so häufig weltweit in ärmsten Verhältnissen mit Hunger aufwachsen und oft niemals im Leben eine echte Chance haben werden, obwohl auch sie voller Talente sind.

Politisches:

Für diese Themen stehe ich:
Wirtschaft, Ökologie und Energie.
Statt weiterhin auf die knapper und teurer werdenden fossilen Ressourcen (Gas und Öl) zu setzen, brauchen wir einen schnelleren Ausbau nachhaltiger Energieträger (Wind, Solar, Wasser, Biomasse, Kraft-Wärme-Kopplung). Sie schonen nicht nur die Umwelt dauerhaft, sondern schaffen auch nachhaltige und moderne Ausbildungs- und Arbeitsplätze im Handwerk und in der mittelständischen Industrie in unserer Region.

NRW kann und sollte Umwelttechnologien zu einem echten Exportschlager weltweit entwickeln, in dem es eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung übernimmt. Erneuerbare Energien, Einsparungen durch energetische Sanierungen (Dämmungen) und effizientere Systeme mit hohen Wirkungsgraden (Bsp. Kraft-Wärme-Kopplung = >95% Nutzungsgrad versus Kohlekraftwerk 40%) haben das Potential unser Land grundlegend nach vorne zu bringen, viele Arbeitsplätze zu schaffen und einen echten Wachstumsschub durch neue Schlüsseltechnologien zu initiieren (New Green Deal).

Haushalt und Finanzen
Unsere Städte müssen handlungsfähig bleiben. Die Einnahmeseite muss durch eine aktive Wirtschaftspolitik gestärkt werden. Der „Ost-Soli" muss durch einen „Bedarfs-Soli" ersetzt werden und die sozialen Lasten müssen gerechter, zugunsten der Kommunen verteilt werden. 

Bildung, Ausbildung, Qualifizierung
Wissen ist Zukunft. Die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von NRW wird durch die Qualität der Bildung bestimmt. Ein ausgezeichnetes (kostenfreies) Bildungssystem, exzellente Aus- und Weiterbildungsangebote, die Unterstützung von Forschung und Entwicklung sowie der generationenübergreifende Austausch sichert unsere Zukunft. JEDES Kind hat das Recht auf eine gute (Aus-) Bildung.

Anspruch an Politik
Es gilt insgesamt bei allen politischen Handlungen zu prüfen, ob sie in der Lage sind eine lebenswerte Umwelt mit sauberer Luft, gesunden Lebensmitteln, Lärmschutz und wirksamen Tierschutz zu erhalten.  Die Einbeziehung von Bürgern durch Bürger- und Volksbefragungen ist geeignet die Qualität vieler Entscheidungen zu verbessern.

Ich gehöre in den Landtag, weil...ich der festen Überzeugung bin, dass eine solide kaufmännische Ausbildung in Verbindung mit internationaler Erfahrung in Düsseldorf gebraucht wird und von großem Vorteil für unser Land und unsere Region sein wird.

Eine konkrete Idee, die ich für meinen Wahlkreis im Landtag unbedingt umsetzen will: Leerstandsflächen wie z.B. das Zechengelände in Oer-Erkenschwick oder aber die Kasernenflächen in Hullern und Datteln schnellstmöglich nachhaltigen Nutzungen zuzuführen und auf diesen Flächen Kompetenzzentren für neue Energien und Technologien zu initiieren.

Deswegen bin ich wählenswerter als meine Gegner: Gegner habe ich nicht - nur Mitbewerber um die Gunst des Wählers. Ich trete mit Kompetenzen an, die leider nicht mehr sehr häufig im heutigen Politikgetriebe zu finden sind.  Darüber hinaus ist  mir nach vielen Jahren als 1.Vorsitzender eines Vereines mit 520 Menschen sehr wohl bewusst, wo der „Schuh drückt" und was die täglichen Nöte von vielen Menschen sind, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Leuten die nicht zur Wahl gehen, entgegne ich...daß jede Wahlverweigerung eine Stimme für die Falschen ist.  Wer Extremismus von rechts oder links verhindern will sollte auf jeden Fall wählen gehen. Außerdem sollte jeder stolz sein das Recht zur (Aus-) Wahl zu haben.

Politik nervt mich, wenn... immer wieder von der derzeitigen Regierung Fördergelder vom „kleinen Mann" abgezogen werden, um sie dann den gro0en Konzernen zuzuschanzen (z.B. Streichung Solarförderung zur besseren Förderung der Off-Shore Windparks oder aber die unsäglich und unnötige Förderung der Hoteliers ). Wähler ganz offensichtlich belogen werden und es den Lügnern im Nachhinein nicht einmal peinlich ist (siehe Nachtflugverbot Frankfurt und die Aussagen von Roland Koch)


Weitersagen und kommentieren
...loading...