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Online-Betrug

Immer wieder fallen Verbraucher auf sogenannte "Fake-Shops" im Internet rein. Sie zahlen für Ware, die nie geliefert wird.

Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt jetzt in einem Betrugsskandal mit der "Vorkassen-Falle" gegen einen Recklinghäuser Online-Händler.

Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lange Haftstrafe. Der 44-Jährige hatte in seinem Versandhandel Smartphones zu billigen Preisen angeboten. Als Bezahlmethode bot der Händler nur Vorkasse an. Die Ware hat er nie verschickt. 300 Anzeigen gibt es bereits.

 

Wie können Sie sich vor Online-Betrug schützen?

Vorkasse

Die Vorkasse ist die riskanteste Bezahlform für Käufer. Verzichten deshalb besser darauf. Es gibt praktisch keine Chance, das Geld zurückzubekommen, wenn der Verkäufer es nicht will und es bereits auf seinem Konto verbucht ist.

Sichere Zahlungsmethoden

Achten Sie auf sichere Zahlungsmethoden. Dazu gehören zum Beispiel ein Kauf mittels Rechnung oder über den Online-Bezahldienst PayPal. Bei der Kreditkarte lassen sich Zahlungen nachträglich zurückholen.

Nachnahme

Seien Sie vorsichtig: Es gab schon Fälle, bei denen Betrüger als Postbote verkleidet an die Haustür kommen. Sie wollen Bargeld und verschwinden damit, bevor die Kunden merken, dass im gelieferten Paket statt eines Handys nur wertloses Zeug steckt.

Anzeichen für Fake-Shops

Bietet der Shop Schnäppchenpreise für hochwertige elektronische Geräte oder angebliche Restposten an, sollte man misstrauisch sein. Weitere Anzeichen sind: keine Kontaktmöglichkeit zum Anbieter, Anrufe werden nicht entgegengenommen, E-Mails bleiben unbeantwortet, die Ware ist immer erhältlich, Sie erhalten keine korrekte Bestellbestätigung, im Impressum der Shopseite steht eine gefälschte Postadresse, eine Briefkastenfirma oder eine obskure ausländische Adresse.

Was können Sie noch tun?

  • Werden Sie misstrauisch, wenn der Kontakt nur über E-Mail erfolgen kann.
  • Überprüfen Sie ggf. vorhandene Gütesiegel und führen Sie eine Gegenprobe beim Siegelaussteller durch http://www.internet-guetesiegel.de/.
  • Kontrollieren Sie den Domain-Namen z.B. www.shop-name.de über Dienste wie denic.de Sie können dann erkennen, wer hinter diesem Shop als Inhaber der Domain steht und wo diese Person und die Internetseite ihren Sitz haben.
  • Schauen Sie auf der Seite des Originalherstellers nach, ob dieser vor solchen Shops (z.B. angeblicher Outletshop der Marke) warnt
  • Nutzen Sie zusätzliche Tools (Add-Ons) wie z.B: WOT, Abzockschutz, Flagfox oder WorldIP), die Sie vor möglichen Fakeshops warnen und zusätzliche Informationen zur Herkunft der Internetseite geben.

Mehr Infos bekommen Sie auf den Seiten der Polizei NRW oder hier.

Die Verbraucherzentrale hat auch gute Tipps.

Hier finden Sie bereits gemeldete Fake-Shops.

 

 


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