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Oscars 2013

Am 24. Februar steht die 85. Oscarverleihung an. Wer bekommt die höchste Auszeichnung, die die Filmwelt zu bieten hat?

Chancenreich
Foto: TebNad - Fotolia
  • Michael Haneke: Vor drei Jahren ging der Österreicher mit seinem Film "Das weiße Band" bei den Oscars leer aus. Neue Hoffnung bietet ihm jetzt der Film "Liebe", der gleich fünf Mal nominiert ist. Ebenfalls Chancen auf die begehrte Trophäe hat Hauptdarstellerin Emmanuelle Riva. Als 86-Jährige ist sie die älteste nominierte Kandidatin der Oscar-Geschichte
  • Christopher Waltz: Zum zweiten Mal könnte der Österreicher als bester Nebendarsteller in "Django Unchained" den Goldjungen mit nach Hause nehmen
  • Daniel Day-Lewis: Der Hauptdarsteller aus "Lincoln" gilt als klarer Favorit bei den diesjährigen Oscars.
  • Jessica Chastain: 2012 war sie für ihre Rolle in "The Help" für alle wichtigen Filmpreise nominiert, ging aber leer aus. Das soll sich dieses Jahr ändern. Für ihre Hauptrolle in "Zero Dark Thirty" gab es bereits den Golden Globe. Filmkritiker halten einen Oscargewinn für sehr wahrscheinlich
  • Lincoln: Das Historiendrama trumpft mit zwölf Nominierungen auf
  • Life of Pi: Ang Lees bildgewaltiges 3D-Märchen geht mit Elf Gewinnchancen zur Oscarverleihung.
  • Les Miserables: Gute Chancen hat endlich auch wieder ein Musical. Les Miserables geht mit acht Nominierungen in den Kampf
Die wichtigsten Fakten zum Oscar

In Zahlen

  • Bisher wurden insgesamt 2.809 Oscar verliehen
  • Anzahl der "Thank you" und "Thanks" in Halle Berrys Rede 2002: 32 Mal
  • 1938 erhielt "Schneewitchen" einen Special-Oscar: Er bestand aus einem großen und sieben Zwergen-Oscars
  • Etwa 4,25 Kilogramm wiegt jede Oscar-Statue.
  • Die längste Übertragung: Die Oscar-Verleihung 2002 dauerte vier Stunden und 23 Minuten
  • Die kürzeste Übertragung dauerte 1959 nur eine Stunde und 40 Minuten

Die Gewinner

  • "Ben Hur", "Titanic" und "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" führen die Gewinnerliste mit je elf Oscars an
  • Erfolgreichster Regisseur ist Walt Disney mit 22 Trophäen
  • Italien: Zehn Statuen konnten die Italiener seit 1956 in der Kategorie "Bester ausländischer Film" einheimsen
  • Pixar: Sechs Mal konnte das Trickfilmstudio in 12 Jahren gewinnen. In diesem Jahr ist Pixar nominiert für das Fantasy-Abenteuer "Merida" nominiert
  • Erfolgreichste Schauspielerin ist Katharine Hepburn mit vier Oscars. Am häufigsten Nominiert wurde Meryl Streep (14 Mal)

Die Verlierer

  • James Bond: Für den Geheimagenten gab es bisher nur zwei Academy Awards: Für "Goldfinger" (Toneffekte) und "Thunderball" (Visuelle Effekte). 2013 könnte es einen Oscar für Adele geben, die den Titelsong zu "Skyfall" beisteuerte.
  • Glenn Close: Sechs Mal wurde die Schauspielerin nominiert, bekam aber nie die Trophäe. Sie ist in guter Gesellschaft: Alfred Hitchcock, Richard Burton, Greta Garbo und Gary Grant gingen trotz zahlreicher Nominierungen immer leer aus.
  • Die Farbe Lila: Der Film mit Whoppi Goldberg war 1987 für 11 Oscars nominiert, gewann aber keinen einzigen Academy Award.

Der Oscar-Fluch

  • Sandra Bullock, Kate Winslet und Julia Roberts gewannen alle den Oscar und trennten sich nach der Verleihung von ihren Partnern. Zum Oscar-Fluch gibt es sogar einen Studie: 63 Prozent der Gewinnerinnen ließen sich nach der Preisverleihung scheiden, die meisten Ehen hielten keine vier Jahre

Altersrekorde

  • Einen Sonderpreis gab es für die sechsjährige Shirley Temple
  • 1974 gab es für die zehnjährige Tatum O´Neal den Oscar als beste Nebendarstellerin in Paper Moon
  • Jüngster Nominierter als bester Nebendarsteller war der achtjährige Justin Herny 1979
  • Die älteste Gewinnerin ist Jessica Tandy. Die 80-jährige bekam den Oscar für ihre Hauptrolle in Miss Daisy und ihr Chauffeur
  • Christopher Plummer erhielt die Trophäe mit 82 Jahren für den Film "Beginners"
Legendäre Reden
  • Unvergessen bleibt die Rede von Michael Moore, die er 2003 nach dem Oscar-Gewinn für "Bowling for Columbine" hielt. Nicht einmal das Orchester kam gegen seine zornige Rede gegen den Irak-Krieg an.
  • Nachdem die Rede von Greer Garson fünfeinhalb Minuten dauerte, führte die Jury ein Zeitlimit von 45 Sekunden ein
  • 2002 gab es zwischen Adrien Brody und Laudatorin Halle Berry eine wilde Knutscherei
  • Roberto Benigni kletterte bei seinem Sieg über die Kinositze
  • Cuba Godding Jr. gab bei seiner Dankesrede alles und hat vermutlich einige Kilos bei seiner enthusiastischen Ansprache verloren
  • Sehr emotinal und auch etwas peinlich war die Rede von Gyweneth Paltrow, als sie den Oscar als beste Hauptdarsteller in "Shakespeare in Love" bekam

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