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Rund um den Weihnachtsbaum

Das Familienevent: Baum selbst schlagen - letzte Termine:

Wann: Sonntag 18. Dezember, 13 - 16 Uhr:
Wo: Im Grutholz von Castrop Rauxel
Treffpunkt ist der Wanderparkplatz Grutholz in der Nähe der B235.
Außer einem eigenen Baum können sie auch noch eine Bratwurst und einen Punsch erbeuten. Den Kindern zeigt die rollende Waldschule der Kreisjägerschaft die heimischen Tiere des Grutholzes.  

Wann: Dienstag und Mittwoch, 20. und 21. Dezember
Wo: in der Haard, Haltern am See
Treffpunkt ist das Forsthaus Flaesheim. Es gibt einen Shuttle Service für den Baum zwischen Weihnachtsbaumfläche und Parkplatz. Außerdem können sie sich zwischendurch mit einem heißen Getränk aufwärmen.

Wann: Samstag und Sonntag, 17. und 18. Dezember, 10-16 Uhr
Wo: in der Haard, Haltern am See
Treffpunkt ist der Waldparkplatz Dachsberg südlich von Haltern-Flaesheim. Sie können sich entscheiden: selbst schlagen oder professionell schlagen lassen. Der laufende Meter kostet 10 Euro.


Schlagen oder Graben

Eine romantische Vorstellung: Der Tannenbaum steht im Garten und wird zu Weihnachten ausgebuddelt und in einem Topf ins Wohnzimmer gestellt. Nach Weihnachten kommt er wieder in den Garten. Ist doch ne schöne Alternative zum Schlagen im Wald und auch noch umweltfreundlich, oder?
Förster sagen: Geht so. Erstens werden Weihnachtsbäume auf Feldern extra für den Verkauf gezüchtet, das heißt die Bäume müssen ohnehin weg.
Außerdem tut man dem Baum nicht unbedingt was Gutes wenn man ihn umgräbt. Kommt der Baum nämlich ins warme Wohnzimmer, ist das für ihn das Signal: der Frühling ist da. Ein paar Tage später kommt dann der Schock, wenn er wieder nach draußen in die Kälte gestellt wird. So wechseln die Jahreszeiten für den Baum nicht nur häufiger, sondern auch weniger sanft. Die Temperaturunterschiede zwischen Wohnzimmer und Garten sind ja im Winter ziemlich groß.
Außerdem gehen viele Weihnachtsbäume nach dem Umpflanzen nicht richtig an. Die gekappten Wurzeln können oft die Nährstoffe nicht mehr richtig aufnehmen. Die Freude am hauseigenen Weihnachtsbaum währt also häufig nur kurz.

Beim Kauf zu beachten

Auch beim Weihnachtsbaumkauf kann man die Umwelt schützen. Zum Beispiel in dem man einen Baum aus der Region kauft, eine Fichte zum Beispiel. Die wachsen in unseren Wäldern zu Genüge.
Bäume von hier müssen mit weniger Pestiziden behandelt werden, um länger frisch zu bleiben. Sie müssen keine langen Transportwege und Lagerungen zu überstehen.
Auch wenn sie bei der Optik Abstriche machen, tun sie der Umwelt etwas Gutes. Denn makellose Bäume mit besonders dichten Zweigen werden meistens auch mit Pestiziden behandelt um so auszusehen.
Unsere heimische Fichte hat außerdem noch einen ganz entscheidenden Vorteil: Sie verbreitet einen richtig schönen weihnachtlichen Duft in der Wohnung. Die Nordmanntanne dagegen duftet kaum.

Aufbewahrung

Am besten lagern Sie ihren Baum kühl und feucht. Terrasse, Balkon oder Garten sind optimale Lagerplätze. Weniger gut sind Keller, Schuppen oder das Treppenhaus, weil es hier trocken ist. Wenn er hier nicht zu lange steht, geht aber auch das.
Packen sie ihren Baum nach dem Kauf am besten aus dem Netz aus, damit sich die Zweige wieder entfalten können.
Schlagen sie den Stamm frisch an und stellen den Baum ins Wasser. Etwas Glycerin aus der Apotheke hält die Nadeln länger frisch und schützt vor Frost.

Baum aufstellen

Schneiden Sie das Netz immer von unten nach oben auf. Auch nach dem Aufstellen, sollten sie dafür sorgen dass ihr Baum genügend Wasser bekommt. Optimal sind Christbaumständer mit integriertem Wasserspender. Sie können ihren Baum auch immer wieder mit etwas Wasser besprühen, damit er länger frisch bleibt. Am schnellsten trocknen an einem Weihnachtsbaum die Spitze und die oberen Partien aus. Hier kommt nämlich nur noch wenig Wasser aus dem Baumständer an.

Preis-Leistung

Wenn sie ihren Baum selbst schlagen, wissen sie ja dass er frisch aus dem Wald kommt. Ansonsten kaufen sie ihren Baum am besten erst 2-3 Tage vor Weihnachten. Dann können sie sicherer sein, dass ihr Baum frisch ist und noch länger seine Nadeln behält.

Bei einigen Händlern könnte der Weihnachtsbaum in diesem Jahr ein paar Euro mehr Kosten. Viele Anbaugebiete hat noch im Mai der Frost erwischt. Dadurch sind viele junge Tannebäume eingegangen und das hat Auswirkungen auf den Preis.

Generell gilt: je schöner und voller der Baum aussieht, desto teurer wird er.
Folgende Preise sind nur grobe Abschätzungen und schwanken bei verschiedenen Händlern:

Fichten: 6-12 Euro pro Meter
Nordmanntannen: 18-22 Euro pro Meter

Günstiger ist es den Baum im Wald selbst zu schlagen.


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