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Strom sparen mal anders

Stromfresser vermeiden

Es gibt Elektro-Geräte im Haushalt, die besonders viel Energie fressen. Bestes Beispiel: Ein Kühlschrank mit intergriertem Tiefkühlfach. Die größten Stromfresser im Haushalt und wo die Energie hingeht:

  1. Kühl- und Gefriergeräte 24%
  2. Kleingeräte für Haushalt und Pflege (z.B. Haartrockner) 24%
  3. Beleuchtung 19%
  4. Gargeräte 12%
  5. Computer, Unterhaltungselektronik 7%
  6. Wäschetrockner 6%
  7. Waschmaschinen 4%
  8. Geschirrspülmaschinen 4%

Natürlich ist es immer am einfachsten, die neusten Geräte mit dem niedrigsten Verbrauch zu nutzen - nur hat man die in der Regel nicht immer zu Hause. Ab wann sich der Kauf eines neuen Geräts lohnt, können Sie hier nachlesen.

Oft helfen aber auch schon kleine Schritte, um Energie zu sparen. Zum Beispiel den Stand-By-Modus von Geräten vermeiden, stattdessen die Geräte ganz ausstellen. Hier können auch Mehrfachsteckdosen mit On/Off Funktion beim Energiesparen helfen. Oder das Licht nur in den Zimmern brennen lassen, in denen auch tatsächlich jemand ist. Räume lieber stoßlüften, als den ganzen Tag das Fenster auf kipp zu haben. Weitere praktische Stromspar-Tipps gibt es hier.

Foto: Anselm Baumgart - fotolia

Gute Isolierung oder die Steckerleiste als Standby-Killer sind wohl die meist empfohlenen Spar-Tipps. Eine Steckerleiste mit Kippschalter kann auch sehr effektiv sein - schließlich verursachen die Standby-Verluste eines Haushalts jährlich Stromkosten von ca. 71 €. Trotzdem - Das bequeme Einschalten per Fernbedienung direkt vom Sofa ist doch einfach zu verlockend.
Wer energiebewusst ist, sich aber auch nicht gleich eine Kleinwindanlage in den Garten stellen will oder das ganze Dach mit Solarzellen schmücken möchte, für den haben wir zumindest ein paar kleine innovative Stromspar-Tipps mit Spaßfaktor!


voltaicsystems.com

Solar-Taschen:
Rücksäcke, Laptop-Taschen oder Aktentaschen. Die Taschen bieten nicht nur Stauraum, hier können auch verschiedene elektronische Geräte (z.B. Handy oder Mp3-Player) über ein Set von Adaptern angeschlossen werden. In der Regel ist ein solches Set bei der Bestellung dabei. Die Modelle erzeugen in praller Sonne zwischen 2-15 Watt pro Stunde. Eine 4-Watt-Tasche soll ein Mobiltelefon bei schönem Wetter innerhalb von 4-5 Stunden voll laden. Die meisten Taschen haben einen integrierten Akku-Speicher. So hat man auch bei Regen- und Wolkenstunden Strom zur Verfügung. Gibt's z.B. von Voltaic

Bild: jenshagen - fotolia

LED-Lichterkette mit Solar-Panel:
Den Vorgarten, die Fenster oder auch den Tannenbaum kann man jetzt zur Winterzeit genauso gut energiesparend schmücken. Die Lichterketten gibt es in verschiedenen Farben, Längen und Leistungen. Gibt's z.B. bei Amazon.

 

yacht-steel.com

Dynamo Rasierer und Dynamo-LED-Taschenlampe:
Die Geräte haben eine Kurbelfunktion. Lustiges Brummen treibt an, um noch schneller zu Kurbeln und die Akkus werden so mit eigener Muskelkraft aufgeladen. Unabhängig von Strom und Batterie - ideal auch zum Reisen. Den Rasierer gibt's z.B. hier. Die Taschenlampe in süßer Kinderoptik gibt's z.B. hier.

 

powertraveller.com

„Powermonkey“ (0,7 Watt) und „Solar-Gorilla“ (10 Watt):
Powertraveller bietet diese Solarladegeräte an. Mobiltelefone, Laptops, Game-Konsolen und vieles können dadruch aufgeladen werden Es gibt 17 verschiedene Adapter für Laptops und Mobiltelefone.
Hier
gibt's z.B. den "Powermonkey" und zum "Solar-Gorilla" geht's hier.

Bild: Elvira Voss - fotolia

LED-Nachtlicht mit Bewegungssensor:
Für den Weg zur Pinkelpause beim Abendfilm oder in der Nacht schalten viele Menschen die gesamte Flurbeleuchtung ein. Dabei reicht ein kleines Licht völlig aus. Mit einem Nachtlicht mit Bewegungsmelder ist das Gesuche des Lichtschalters auch passé. Gibt's z.B. hier.

 

amazon.de

Solar-Panel:
Die Solar-Panels gibt es meist in praktischer Kofferform. Natürlich ist ein Solar-Panel zusätzliches Gepäck. Dafür können die meisten dieser Geräte aber Laptop, Handy, Autobatterie und Co völlig ohne Strom aufladen und Energie zum Teil auch speichern. Die Kosten liegen in der Regel zwischen 50-100 €. Eine Übersicht verschiedener Modelle gibt's z.B. hier.

 

shopwahl.de

XD Design Solarladefenster:
Das Solarladefenster ist eine Energiequelle zum Anbringen an ein Fenster. Es ist in der Lage Mobiltelefone oder Mp3-Player aufzuladen. Integrierte Akkus laden sich durch die Sonne auf und können den Strom auch speichern. Gibt's z.B. hier.

Der Blick in die Zukunft
Foto: by-studio - fotolia

2010 wurden 120.000 Haushalten in Nordrhein-Westfalen der Strom abgestellt, weil diese anhaltend ihre Rechnungen nicht bezahlt haben. Energiesparen wird also immer wichtiger. Ständig gibt es neue Prototypen und Konzepte. Hier ein paar aussichtsreiche Objekte:

 

 

 


Quelle: Tuvie

Solar-Grill:
Der Solar-Grill ist nicht neu. Die Idee dazu gibt es schon lange. Bislang sind die Ergebnisse der Prototypen aber nicht wirklich überzeugend. Auch Solar-Kocher und Co sind noch nicht wirklich ausgepfeilt. 1400-1600 Watt müssen erzeugt werden um Fleisch zu grillen. Um das zu erreichen müsste man derzeit wohl noch seine ganze Gartenterrasse mit Solarzellen bepflastern. Allerdings ist der Grill CO2-neutral.

„Social Energy Saver" - Die Energiespar-App:
Studentinnen der Universität Siegen haben sich zusammengesetzt und ein Konzept für eine neue Energiespar-App entwickelt. Das Motto lautet: „Energie und Geld sparen und dabei Leute kennenlernen". Durch einen gemeinsamen Fernsehabend oder eine gemeinsame Autofahrt soll zukünftig gespart werden.
Die Idee ist, die Lieblingsserie oder den Lieblingsfilm nicht mehr alleine zu schauen. Schließlich verbraucht ein Fernseher weniger Energie als ein paar mehr. Auch die Fahrt zum Konzert, Getränkemarkt oder zur Uni soll energiebewusster werden.
Der Nutzer der App erstellt sich ein Profil, um Angebote einzustellen oder daran teilzunehmen. Ein Energiesparstatus gibt Auskunft darüber, wie viel Energie vom Nutzer bereits gespart wurde. Jeden Monat soll es einen Energiesparkönig geben.

Solar-Jacken:
Die Solar-Jacke verfügt über Solarzellen (z.B. an der Schulter oder am Kragen), über die Energie gewonnen wird. Diese wird in einem Akku im Innenfutter der Jacke gespeichert und reicht aus, um ein Handy oder einen Mp3-Player wieder aufzuladen. Gleichzeitig kann mit dem Strom ein winziges Heizmodul betrieben werden oder Strom für LED-Lichter erzeugt werden. Somit wäre Frieren Schnee von gestern und bessere Sichtbarkeit garantiert. Trotz aller integrierten Technik soll die Jacke wasserfest und somit problemlos in der Waschmaschine zu reinigen sein. Und da hapert's wohl auch. Es gibt zwar verschiedene Prototypen - dennoch ist diese Jacke anscheindend noch nicht ganz marktreif.

Foto: Triumph

Solar-Badeanzug von Triumph:
In der Sonne brutzeln und den Akku laden. Mp3 Player und Handy sind immer öfter der Strandbegleiter. Der Badeanzug ist zwar nicht besonders modisch aber dafür sind die Solarzellen wasserfest, er wird angeblich nicht durchsichtig und die Trägerin soll auch keinen Stromschlag bekommen. 


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