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Erfinder, die durch eigene Erfindungen starben

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Otto Lilienthal

Luftfahrtpionier Karl Wilhelm Otto Lilienthal (1848-1896) baute in seinem Leben rund 20 Flugapparate und gilt als der erste Mensch, der die Schwerkraft bewzungen hat und geflogen ist.

Einer seiner Flugapparate, der Vorgänger der heutigen Segelflieger, wurde zur Serienproduktion in seiner Maschinenfabrik in Berlin freigegeben.

Am 9. August 1896 ist Otto Lilienthal bei einem seiner Flügel tödlich verunglückt. Er stürzte aus rund 15 Metern Höhe ab und brach sich einen Halswirbel.

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Marie Curie

Die in Polen geborene Physikerin Marie Curie erforschte Radioaktivität und bekam für ihre Pionierarbeit 1903 dafür den Nobelpreis in Physik und 1911 in Chemie verliehen.

Als Marie Curie 1898 das Element Radium vorstellte, widerlegte sie nicht nur die These von der Unveränderlichkeit der Elemente. Sie bewies auch, dass Frauen sich trotz aller Hürden und Hindernisse in die Männerwelt der Wissenschaft vorkämpfen konnten.

Für ihre Forschung zahlte sie jedoch einen hohen Preis. 1934 starb sie an der Folgen der sogenannten Strahlenkrankheit (Aplastische Anämie).

Horace Hunley

Der Amerikaner Horace Hunley konstruierte im amerikanischen Bürgerkrieg das erste U-Boot, das ein feindliches Schiff versenkte. Hunley selbst ging 1863 während einer Übungsfahrt mit seinem eigenen Boot unter. Die CSS Hunley wurde später nach ihm benannt.

Wan Hu

Im 15 Jahrhundert wollte einer Legende nach ein Chinese namens Wan Hu auf einem Stuhl mit 47 Raketen in den Himmel fliegen. Angeblich ist der gesamte Stuhl mit seinem Piloten sofort explodiert. Andere behaupten, Wan Hu sei mit seinem Raketenstuhl aufgestiegen und dann in der Luft verbrannt.


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