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Tippspiel-Strategien

Nach 110 Tagen Sommerpause startet am Freitag mit der Partie BVB gegen Werder Bremen endlich die 50. Bundesligasaison. Pünktlich zum Anpfiff starten überall wieder sämtliche Tippspiele. Auf unserer Homepage können Sie auch mittippen und Tickets für ein Bundesliga-Spiel gewinnen. Zu welcher Sorte von Tippspielern gehören Sie? Im Internet findet man in Foren zum Thema Tipp-Taktiken unzählige Strategien. Vier Tipp-Strategien stechen besonders hervor:

© Veltins-Arena

Der Fanatiker

Der Fanatiker weiß alles über Fußballvereine und Spieler. Die Magazine Kicker, 11Freunde und Sport-Bild gehören zu seiner alltäglichen Lektüre. Er weiß zum Beispiel, dass der FC Bayern Spieler Toni Kroos Fan der Deutschrock-Band "Pur" ist und ebenfalls FC Bayern Spieler Mario Gomez vor jedem Spiel ausschließlich das Pissoir links außen benutzt. Genau dieses Wissen kann den Fanatiker auf der Tippliste aber schnell nach unten bringen. Oft geht er volles Risiko ein und setzt zum Beispiel auf den Außenseiter. Schließlich ist er der Einzige, der die ganz geheimen Schwächen und Stärken aller Vereine kennt und weiß, dass in dieser Saison der Tabellenletzte eindrucksvoll gewinnen wird. (Un)nützes Wissen gibt es zum Beispiel als App direkt auf das Smartphone.

© Andreas Reimann - Fotolia

Der Stratege

Der Stratege geht beim Tippen auf Nummer sicher und setzt immer auf den Favoriten. Er würde niemals darauf hoffen, dass ein Außenseiter gewinnt. Gibt es laut Tabellen und Statistiken keinen Favoriten, setzt er auf einen Heimsieg. Statistisch gesehen wird in der 1. Bundesliga zu 46% öfter zu Hause gewonnen. Ebenso weiß der Stratege, dass ein Unentschieden meistens 1:1 ausgeht. Möchten Sie auch strategisch gut tippen? Dann gibt es hier alle Statistiken der letzten 50. Jahre der Fußball-Bundesliga.

© richterfoto.de - Fotolia

Der Zufalls-Tipper

Während beim Strategen und Fanatiker geballtes Fußballwissen aufeinander treffen, setzt der Zufalls-Tipper auf sein Bauchgefühl. Ahnung von Fußball muss er nicht haben - Seine Strategie: Hat es mit der ersten Bauchentscheidung geklappt, wird der Tipp am nächsten Spieltag einfach wiederholt. Amerikanische Wissenschaftler haben unlängst in einer Studie herausgefunden, dass intuitive Entscheidungen die Besten sind.

© Peter Heckmeier - Fotolia

Der emotionale Tipper

Zum emotionalen Tipper gehören meistens Frauen und sensible Männer. Statistiken oder Favoriten helfen ihnen bei der Entscheidung nicht. Beim emotionalen Tipper gehört etwas mehr Kreativität dazu. Getippt wird zum Beispiel auf die Mannschaft mit dem attraktivsten Trainer, mit dem schönsten Stadion oder mit dem kinderreichsten Spieler. Bei Fußballkennern ist der emotionale Tipper genauso wenig beliebt wie der Zufalls-Tipper. Das liegt vor allem daran, dass ein Glückstipper bei Tippspielen immer weit oben liegt. Forscher der Kölner Sporthochschule haben übrigens in einer Studie herausgefunden, dass Laien Experten in ihrer Vorhersagegenauigkeit immer überlegen sind.


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