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Was tun bei Schäden?

Bild: Dirk Schäfer - Fotolia

Am 20.06.2013 hat es ein schweres Unwetter im Vest gegeben. Viele Keller sind voll gelaufen, Straßen mussten geräumt werden, Dächer sind zum Teil abgedeckt worden.

Die Feuerwehr im Vest musste kreisweit insgesamt rund 1.000 mal ausrücken. Das Unwetter selbst hat nur etwa zwei Stunden gedauert. Die Aufräumarbeiten für die Flutopfer dürften aber weitaus länger dauern. Dazu kommt jetzt der Gang zu den Versicherungen, um entstandene Schäden zu melden.

Wir haben für Sie zusammengefasst - welcher Schaden bei welcher Versicherung gemeldet werden muss.


Viktoriastr. in Castrop-Rauxel

Hochwasserschäden:
Zum Beispiel voll gelaufene Keller, Autos oder überschwemmte Gärten. Zuständig ist jeweils (und ausschließlich) die Elementarschäden-Versicherung. Gibt es keine, stehen Flutopfer für gewöhnlich mit leeren Händen da.

Sturmschäden:

Zum Beispiel herunter gefallene Dachziegel, umgeknickte Bäume oder umgekippte Mülltonnen - die Schäden an anderen Gegenständen verursachen. Zuständig ist hier die Gebäude- beziehungsweise die Hausrat-Versicherung des Geschädigten. Sturmschäden gelten "versicherungstechnisch" erst dann als Sturmschäden - wenn mindestens Sturmstärke 8 erreicht wurde.

Hagelschäden:

In erster Linie am Auto oder am Dach. Beim Auto ist die Teilkasko-Versicherung zuständig. Bei Schäden am Dach, der Gartenlaube oder anderen Schäden am Haus deckt die Gebäudeversicherung die Schäden ab.

Blitzeinschlag:
Auch hier greift die Gebäudeversicherung. Wichtig ist, im Falle eines Blitzeinschlages ist der Zusatz einer Überspannungs-Klausel. Denn wenn der Blitz einschlägt, kann es zur Überspannung kommen, so dass auch Häuser in der Nachbarschaft Schaden davon tragen.

In Castrop-Rauxel

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