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Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtsbäckerei - gibt es manche Leckerei! Der Ofen kann wieder warmlaufen, die Ausstechformen entstaubt und der Fleischwolf angeschlossen werden -  es wird Zeit für leckere Weihnachtsplätzchen.

Wer keinen Ofen hat, muss übrigens nicht auf leckere Weihnachtsplätzchen verzichten. In der Mikrowelle kann man schnell und unkompliziert Plätzchen herstellen. Hier haben wir einige Rezepte gesammelt.

Einfach und schnell

Schokocrossies:

Zutaten
4 Packungen Kuvertüre (oder alte Osterhasen/Nikoläuse)
1 Packung Cornflakes

Die Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen lassen und mit den Cornflakes vermengen. Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf Backpapier bilden. Jetzt einfach nur kalt werden lassen - fertig.

Varianten: Geht auch mit weißer Schokolade // Nusskuvertüre mit Zartbitterschokolade vermischen // getrocknetes Obst dazu mischen // mit Krokant verfeinern

Schneeflöckchen:

Zutaten
250g Butter
100g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
200g Stärkemehl
130g Mehl

Butter, Puderzucker, Salz und Vanillezucker glattrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Stärkemehl und Mehl kurz unterrühren und dann kneten. 2 cm dicke Rolle formen, ein paar Stunden kühlstellen und anschließend gleichmäßige Scheiben schneiden. Die Scheiben mit bemehlter Gabel breitdrücken und im auf 180°C vorgeheiztem Backofen ca. 10-15 Minuten backen.

Herzoginnen-Plätzchen:

Zutaten
4 Eiweiß
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
200 g gemahlene Haselnüsse
40 g Mehl
65 g Butter
75 g feine Schokolade

Eiweiß zu steifem Eischnee schlagen und Zucker unterrühren. Haselnüsse, Mehl und Butter untermischen. Auf ein gut gefettetes Backblech mit 2 Teelöffeln ovale Plätzchen streichen und diese hellbraun backen. Die eine Hälfte der abgekühlten Plätzchen mit Schokolade bestreichen und mit der anderen Hälfte zusammendrücken.

Etwas ausgefallener

Bananen-Schokoladencreme-Sterne:

Zutaten
100 g Vollmilchkuvertüre
250 g Halbbitterkuvertüre
100 g Sahne 10%
100 g Butter
2 EL Ahornsirup
evtl. 5 cl Whisky
100 g Bananenchips
250 g Mehl
125 g Butter
100 g Zucker
4 Tropfen Buttervanille-Aroma
1 Ei

  • Beide Kuvertüresorten grob zerbrechen. Mit Sahne, der Butter und dem Sirup unter Rühren, erwärmen bis sie schmilzt. Den Whisky unterrühren und das Ganze für vier Stunden kalt stellen. Den Whisky kann man natürlich auch weglassen, wenn Kinder mitessen.
  • 50 g der Bananenchips mit einem Wellholz zerbröseln. Mehl in eine Schüssel sieben und Chipsbrösel dazu geben
  • Die Butter in Stücke schneiden und den Zucker, das Vanillearoma und das Ei zum Mehl dazugeben. Alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig eine Stunde kühl stellen.
  • Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teig dünn ausrollen und Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Auf mittlerer Einschubleiste ca. 10 Min backen.
  • Die Kuvertüre-Sahne-Masse mit dem Handrührgerät aufschlagen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf die Sterne spritzen. Die Plätzchen können dann mit den restlichen Bananenchips verziert werden. 

Blumenkohlplätzchen:

1 mittlere Blumenkohl
2 mittlere Eier
2 EL Mehl
3 EL Pflanzenöl
Salz, Pfeffer
etwas Curry
1 Prise/n Muskatnuss, frisch gerieben


Blumenkohl putzen, waschen und auf einer großen Reibe raspeln. Den geraspelten Blumenkohl mit Salz, Curry und Muskat würzen. Danach die ganzen Eier und das Mehl unterrühren, so dass ein Teig entsteht. Öl in der Pfanne erhitzen. Für jedes Blumenkohlplätzchen zwei EL Teig in die Pfanne geben. Bei mäßiger Hitze von beiden Seiten goldbraun backen. Als Beilage eignen sich Salzkartoffeln und grüner Salat.

Pikante Plätzchen

Pikante Plätzchen:

Zutaten
150 g Butter
1 Pk. TK - Schnittlauch
1 Pk. TK - Dill
200 g Nussmischung, Hasel-,Para-, Walnüsse, Cashewkerne
3 EL Speiseöl
200 ml Schlagsahne
2 EL kaltes Wasser
7 EL Sojasauce
250 g Mehl
1 Spur Sambal-Ölek

Nüsse hacken. Einige ungeröstete ungehackte Walnüsse zur Seite legen, ebenso einige Kräuter zurückbehalten. Restliche Nüsse im Öl anrösten, Sahne dazugeben und aufkochen. Vier Esslöffel Sojasauce und die Kräuter dazugeben. Mit Sambal Ölek vorsichtig abschmecken. Abkühlen lassen. Backblech mit Fett bestreichen. Mehl in eine Arbeitsschale sieben. Butter stückchenweise dazugeben und zu einem Knetteig verarbeiten. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, durchschneiden. Eine Teighälfte auf die Kuchenrolle wickeln und auf dem Blech abrollen, den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die ausgekühlte Nussmasse auf dem Teig verteilen und mit der anderen Teighälfte abdecken. Im vorgeheizten Backofen auf der zweiten Einschubschiene bei 200 °C von unten 10-15 min. backen. Das noch warme Gebäck in Rauten schneiden. Mit Walnüssen und Kräutern bestreut servieren.

Altbewährtes

Vanillekipferl:

Zutaten
200 Gramm Mehl
80 Gramm Zucker
175 Gramm Butter (kalt)
2 Eigelb
100 Gramm Mandeln (geschält, gemahlen)
Vanilleschoten-Mark (von 1 Vanilleschote)
1 Prise Salz
10 Päckchen Bourbon-Vanillezucker

  • Mehl, Zucker, Butterflöckchen, Eigelb, Mandeln, Vanillemark und Salz zuerst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Aus dem Teig 2 lange Rollen formen und in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • Den Backofen auf Umluft 160 Grad vorheizen. Die Teigrollen portionsweise aus dem Kühlschrank nehmen und in je 35 Scheiben schneiden. Jedes Teigstück mit den Händen zuerst zu einer Kugel, dann zu einer etwa 5 cm langen, an den Enden spitz zulaufenden kleinen Rolle formen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Dabei die kleinen Rollen zu einem Hörnchen biegen.
  • Ein zarter und fettreicher Plätzchenteig - wie der von Kipferln - muss immer gut gekühlt sein, damit sie gut formbar sind und beim Backen nicht verlaufen. Am besten vor dem Backen noch einmal kurz in den Kühlschrank stellen. Die Kipferln im Backofen etwa 15 Minuten backen (die Kipferln sollen hell bleiben).
  • Den Vanillezucker in einen tiefen Teller geben. Die Kipferln vom Backblech nehmen und noch warm mit 2 Teelöffeln im Vanillezucker wälzen. Dabei vorsichtig arbeiten, da die Kipferln sehr mürbe sind. Die Kipferln auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen.

Kokosmakronen:

Zutaten 200 Gramm Kokosraspel 3 Eiweiß 1 Limette 225 Gramm Puderzucker 60 Gramm Mehl 50 Backoblaten (Durchmesser: 4 cm)

  • Die Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten. Abkühlen lassen. Den Backofen auf Umluft 160 Gradvorheizen. Eiweiß in eine Schüssel geben.
  • Limette heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben. Die Limette auspressen. 1 TL Limettensaft zum Eiweiß geben und mit den Quirlen des Handrührers sehr steif schlagen. Kokosraspel, abgeriebene Limettenschale und den restlichen Limettensaft dazugeben.
  • Puderzucker und Mehl sieben. Die Puderzucker-Mehl-Mischung nach und nach unter ständigem Weiterschlagen unter den Eischnee heben.
  • Ein Backblech mit Backoblaten auslegen. Dabei in die Mitte der Oblatenunterseiten etwas Butter tupfen und auf dem Backblech festkleben, damit sie beim Belegen nicht verrutschen. Mithilfe von 2 Teelöffeln etwa 1 TL Makronenmasse auf die Oblaten geben. Im Backofen etwa 10 Minuten hellgelb backen. Die Makronen vom Backblech heben und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Tipps für die Weihnachtsbäckerei

Genauigkeit

Beim Plätzchen backen ist Genauigkeit sehr wichtig. Also: Alle Teigzutaten abwiegen, bereitstellen und dann zügig verarbeiten.

Teige mit Backpulver am besten sofort backen, durch zu langes Stehen kann der Teig sonst an Backkraft verlieren.

Mürbeteig gründlich verkneten, bis keine Fettflöckchen mehr sichtbar sind, die schmelzen beim Backen und geben kleine Löcher. Nach dem Kneten den Mürbeteig erst einmal kalt stellen. Er wird durch den hohen Fettanteil schnell weich.

Backen mit Eiern

Wenn im Rezept nicht anders angegeben, zum Plätzchen backen immer die Eigröße M nehmen. Zu große oder zu kleine Eier können den Teig in der Konsistenz stark verändern.

Wer Plätzchen mit Eischnee backen will, sollte beim Trennen der Eier unbedingt darauf achten, dass kein Eigelb ins Eiweiß gelangt. Sonst wird das Eiweiß beim Schlagen nicht steif. Für Eischnee immer eine fettfreie Schüssel nehmen, sonst gelingt er nicht.

Eischnee hat die richtige Festigkeit, wenn sich an den Schneebesen kleine Eischneespitzen bilden und der Eischnee beim Umdrehen der Schüssel standfest bleibt.

Teig ausrollen

Nur wenig Mehl auf die Arbeitsplatte streuen, zu viel macht die Plätzchen trocken.

Gut geht das Ausrollen zwischen einer Lage Backpapier, das gibt es in Braun und in Weiß. Oder Sie rollen den Teig zwischen einem auf einer Seite und unten aufgeschnittenen großen Gefrierbeutel aus. Dabei in kleineren Portionen vorgehen: Das geht leichter, fettreicher Teig wird nicht so schnell weich, und die Teigreste müssen nicht immer wieder neu zusammengeknetet werden. Zum Ausstechen der Plätzchen die Folie einfach aufklappen. Beim Ausstechen den restlichen Teig immer wieder abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Verzieren:

Zuckerguss ist nicht gleich Zuckerguss. Es kommt auf das Verhältnis von Puderzucker und Flüssigkeit an. Für einen deckenden Guss, muss der Guss fast wie eine Paste sein. Der lässt sich dann auch prima als kleine Tupfen spritzen.

Ein glasiger, wie Eis wirkender Guss enthält viel Flüssigkeit. Er ist kaum sichtbar, gibt aber noch eine bestimmte Geschmacksnote und verhindert das Austrocknen der Plätzchen. Meist wird als Flüssigkeit Zitronensaft genommen, der gleicht die Süße des Puderzuckers aus. Es eignen sich aber auch gut andere Flüssigkeiten wie Espresso, Sirup, Tee oder Milch.

Ganz wichtig: Den Guss immer mit einem Schneebesen oder (bei großen Mengen) mit den Quirlen des Handrührgeräts verrühren, damit keine Klümpchen entstehen.


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