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Weihnachtsbäume

+++ Am 21.12 gibt es die letzte Gelegenheit hier bei uns im Vest seinen eigenen Weihnachtsbaum zu schlagen:

Weihnachtsfans können in der Haard in Oer-Erkenschwick entscheiden: selbst schlagen oder professionell schlagen lassen. Zwischen 10 und 16 Uhr verkaufen Regionalverband-Ruhr-Mitarbeiter aus dem Revier Stimberg "urwüchsige" Bäume aus der Haard. 

Die Besucher werden vom ehemaligen Forsthaus Küsberg in Oer-Erkenschwick aus durch Beschilderung zur Gernequelle/Gernedreieck geleitet. Adresse: Holtgarde 211, Oer-Erkenschwick +++

Bild: © Carolin Linke

Nadelduft, eine glanzvolle Pracht und Spaß für Groß und Klein beim Schmücken. Nichts steht so sehr für eine stimmungsvolle Atmosphäre wie der Weihnachtsbaum.
Deshalb sollten sie hohe Ansprüche haben: Verschiedene Sorten in allen Größen gibt es an allen Ecken und Kanten und sogar Kunstbäume sind immer mehr im Trend. Wie sie ihren Christbaum am besten pflegen und woher sie ihren im Vest bekommen, haben wir hier für sie zusammengestellt. 

 

 

 


Preise:

Die Preise blieben in den letzten beiden Jahren relativ stabil. Die gute Nachricht: Auch in diesem Jahr ist eher nicht mit weiteren Preiserhöhungen zu rechnen – so bleibt im Familienbudget mehr Geld für die Bescherung.

So kosten in diesem Jahr beispielsweise Nordmanntannen etwa 32 bis 44 Euro, Blaufichten 18 bis 24 Euro und Fichten 10 bis 14 Euro.

Tipps für die Haltbarkeit:

Damit Sie an Ihrem Weihnachtsbaum in diesem Jahr möglichst lange Freude haben, legt Ihnen der "Verband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger" einige wichtige Tipps ans Herz: So sollten Sie das Gewächs an einer sonnen- und windgeschützten Stelle aufstellen.
Sofern Sie den Baum bereits im Vorfeld des Weihnachtstages erwerben, bewahren Sie ihn am besten in einer kühlen Garage oder im Keller auf. Die Bäume haben es am liebsten kühl und feucht. Daher eignen sich auch Terrasse, Balkon und Garten hervorragend als Lagerplätze. Weniger gut sind z.B. Schuppen oder das Treppenhäuser, weil es hier trocken ist. Wenn das Bäumchen nicht zu lange dort verweilt, geht aber auch das.
Packen sie ihren Baum nach dem Kauf am besten aus dem Netz aus, damit sich die Zweige wieder entfalten können. Schlagen sie den Stamm frisch an und stellen den Baum ins Wasser. Etwas Glycerin aus der Apotheke hält die Nadeln länger frisch und schützt vor Frost.

Umweltschutz:

Bild: Radio Sauerland/Zidi

Auch beim Weihnachtsbaumkauf kann man die Umwelt schützen. Zum Beispiel in dem man einen Baum aus der Region kauft, eine Fichte beispielsweise. Die wachsen in unseren Wäldern zu Genüge.
Bäume von hier müssen mit weniger Pestiziden behandelt werden, um länger frisch zu bleiben und gut auszusehen. Sie müssen keine langen Transportwege und Lagerungen überstehen.
Auch wenn sie bei der Optik Abstriche machen -  geschmückt macht doch jeder Baum etwas her. Unsere heimische Fichte hat außerdem noch einen ganz entscheidenden Vorteil: Sie verbreitet einen richtig schönen weihnachtlichen Duft in der Wohnung. Die Nordmanntanne dagegen duftet kaum.

Echter Baum vs. Kunsttanne

Die meisten von uns schmücken ihr Wohnzimmer mit einer echten Tanne, doch immer mehr im Trend liegen auch die Kunsttannenbäume. Was schöner oder praktischer ist - darüber lässt sich streiten. Damit die Entscheidung leichter fällt, haben wir ein paar Vor- und Nachteile zusammengetragen:


Bild: amazon.de

Der echte Weihnachtbaum:

Vorteile: Ein echter Weihnachtsbaum duftet nach Weihnachten und vermittelt ein besonderes Naturgefühl. Die Tradition wird bewahrt und der Baum kann sogar selbst geschlagen werden. Gemeinsam am Stand den Weihnachtsbaum aussuchen, ist jedes Jahr ein Erlebnis für die ganze Familie.

Nachteile: Hohe Kosten fallen an, da jedes Jahr ein neuer Weihnachtsbaum gekauft wird. Zu kämpfen hat man oft mit Transportprobleme, Tannennadeln in der Wohnung und der Baum muss gewässert werden. Beim Aufstellen wird oft lange herumprobiert, bis der Baum endlich gerade steht, außerdem ist die Tanne leicht entflammbar. Für Familien mit kleinen Kindern kann das oft gefährlich sein.

 

 


Bild: amazon.de

Die Kunsttanne:

Vorteile: Die Kunsttanne nadelt nicht und ist schwer entzündbar. Der Weihnachtsbaum hält viele Jahre und ist auf die Dauer günstiger, weil nicht mehr jedes Jahr ein neuer Baum gekauft werden muss. Um die Kunsttanne muss man nicht sich nicht kümmern und sie kann in warmen und kalten Räumen stehen.

Nachteile: Kunsttannen sind teuer: Sie können zwischen 100-600 Euro kosten. Der tolle Weihnachtsduft bleibt ebenfalls aus und die Nadeln fühlen sich nach Plastik an.


Die drei beliebtesten Weihnachtsbäume

Die Deutschen haben vor allem drei Tannen, die jedes Jahr fleißig gekauft werden:

Platz 1: Die Nordmanntanne

Vor allem in den letzten Jahren hat sich die Nordmanntanne zu einem der beliebtesten Weihnachtsbaum-Arten entwickelt. Nordmanntannen wachsen sehr gleichmäßig und weisen in der Regel die weihnachtsbaumtypische Buschigkeit und Dichte auf. Die weichen, nicht stechenden Nadeln der Nordmanntanne sind dunkelgrün glänzend. Beim Preis liegt sie allerdings  im oberen Bereich, da Nordmanntannen nur sehr langsam wachsen (etwa 10-20cm pro Jahr).

Platz 2: Die Edeltanne

Edeltannen gehören zu den besonderen Weihnachtsbäumen, was sich auch in einem höheren Preis zeigt. Die Wuchsweise der Edeltanne ist eher kompakt und oft unregelmäßig. Die Edeltanne hat dicke Nadeln, die nicht stechen und variiert in der Farbe von grün bis silbrig-grau. Die Haltbarkeit von Edeltannen ist sehr gut, so dass sie noch bis weit in den Januar hinein schön aussehen.

Platz 3: Die Blaufichte

Die Blaufichte ist die edle Schwester der einfachen, grünen Fichte. Ihren Namen hat die Blaufichte, weil ihr Nadelkleid einen bläulichen Schimmer besitzt. Im Vergleich mit der einfachen Fichte sind die Äste der Blaufichte kräftiger. Die Nadeln der Blaufichte sind spitz. Blaufichten fangen etwa nach drei bis vier Wochen an, die Nadeln zu verlieren.


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