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15.01.2016 14:30    

Satanistenmörder bleibt vorerst im Gefängnis

- Foto: Photo Feats - Fotolia

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Der als Satanisten-Mörder bekannte Daniel Ruda aus Herten wird nicht vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Das Bundesverfassungsgericht hat den Antrag des Häftlings abgelehnt. Spätestens im Frühjahr 2017 kommt Ruda aber ohnehin frei.

 

Im Sommer hat Ruda seine lebenslange Haftstrafe - von 15 Jahren - offiziell abgesessen. Wegen einer Sondervorschrift kommt er aber wahrscheinlich erst in gut einem Jahr raus. Sein Anwalt geht davon aus, dass der Antrag auf vorzeitige Entlassung deshalb abgelehnt wurde, weil es ein laufendens Ermittlungsverfahren gegen Ruda gibt. Er soll aus dem Gefängnis heraus versucht haben, eine Person damit zu beauftragen, seine Frau - und damalige Komplizin - umzubringen. Der Fall Daniel Ruda hatte 2001 bundesweit für Aufsehen gesorgt. Mit 66 Messerstichen hatte er einen Arbeitskollegen aus Datteln brutal ermordert.

 



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