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11.02.2019 16:17    

Recklinghausen: Geständnis nach Messerattacke auf Mutter

- Foto: Chodyra Mike - stock.adobe.com

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Im Drogenrausch soll ein 20-jähriger Mann aus Recklinghausen im vergangenen August auf seine eigene Mutter eingestochen haben. Zu Beginn des Prozesses wegen gefährlicher Körperverletzung hat er vor dem Amtsgericht Recklinghausen gestanden. Die Mutter hat die Bluttat dank mehrerer Operationen mit viel Glück überlebt.

Stark blutend war die 53-jährige Frau nach der Messerattacke auf die König-Ludwig-Straße gelaufen und dort zusammengebrochen. Weil der Sohn in diesem Moment selbst den Notruf wählte, ist er nicht wegen versuchten Totschlags angeklagt. Offenbar hatte sich der junge Mann unmittelbar vor der Tat mit seiner Mutter gestritten. Dabei soll es um Geld aus der Lebensversicherung seines verstorbenen Vaters gegangen sein. In Untersuchungshaft sitzt der 20-Jährige inzwischen nicht mehr. Neben einer Haftstrafe droht ihm außerdem die Unterbringung in einer geschlossenen Drogenklinik.



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