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13.05.2019 15:30    

Wohnhaus in Haltern angezündet: 24-Jähriger gesteht vor Gericht

- Foto: Sebastian Duda - Fotolia

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Ein junger Mann aus Haltern hat vor Gericht zugegeben, dass er letztes Jahr auf der Recklinghäuser Straße ein Wohnhaus angezündet hat - aus Eifersucht. Der 24-Jährige wollte sich am Ex-Freund seiner Partnerin rächen. Zwei über 80-jährige Bewohner wurden von der Feuerwehr per Drehleiter gerettet.

Der Angeklagte hatte in dem Haus eigentlich seinen Nebenbuhler vermutet. Tatsächlich wohnte dort nur dessen Oma. Es war halb zwei in der Nacht, als der 24-Jährige eine Fußmatte entzündete. Kurz darauf standen Eingangstür und Hausflur in Flammen. Dichter Rauch quoll durch das Treppenhaus. Nach eigenen Angaben wollte der 24-Jährige seinen Nebenbuhler nur erschrecken. Ein großes Feuer habe er nicht legen wollen. Die Polizei hatte den Angeklagten rund drei Wochen nach der Tat später festgenommen. Eine am Haus installierte Überwachungskamera hatte die Tat ganz genau aufgezeichnet. Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet auf Mordversuch.          

 



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