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14.03.2019 16:37    

Mutter fast erstochen: Recklinghäuser muss ins Gefängnis

- Foto: Photo Feats - Fotolia

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Weil er seine Mutter fast umgebracht hat, muss ein junger Mann aus Recklinghausen ins Gefängnis. Der 20-Jährige hatte mehrfach mit einem Messer auf seine Mutter eingestochen. Die Richter schickten ihn für zwei Jahre und zehn Monate hinter Gitter.

 

Dass die Mutter des Angeklagten überlebt hat, gleicht einem Wunder. Herz, Leber, Brust und Bauch: Überall hatten die Messerstiche schwerste Verletzungen verursacht. Die Narben, die durch Hauttransplantationen entstanden sind, sind so schlimm, dass ein Rechtsmediziner im Prozess von einer „ganz extremen Verunstaltung“ sprach. Die 53-Jährige hatte ihrem Sohn Vorwürfe gemacht, weil der nur noch faul im Bett lag und Drogen konsumierte. Daraufhin war der 20-Jährige ausgerastet. Den Richtern am Amtsgericht Recklinghausen hatte er erklärt, dass er damals „rasend vor Wut“ gewesen sei.



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