
Am Bahnhof: Polizei schnappt Fake-Soldat aus Castrop-Rauxel
Ein 18-Jähriger aus Castrop-Rauxel in Bundeswehruniform fiel am Bahnhof Wanne-Eickel auf - er war nämlich gar kein kein Soldat. Bundespolizisten stoppten ihn und fanden Waffen.
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Mann flieht am Bahnhof Wanne-Eickel und wird gestellt
Am Donnerstagmorgen (20. August) ist Bundespolizisten am Hauptbahnhof Wanne-Eickel ein junger Mann in Bundeswehruniform aufgefallen. Lau Bundespolizei verließ der 18-Jährige den Bahnsteig unverzüglich, als er die Streife erblickte - gegen 09:50 Uhr. Die Beamten folgten ihm und konnten ihn nach kurzer Verfolgung stellen. Auf Nachfrage wies er laut Bundespolizei keine Zugehörigkeit zur Bundeswehr nach. Erst nach mehrmaligem Nachfragen räumte er ein, kein Soldat zu sein. Der bereits polizeibekannte Deutsche wohnt in Castrop-Rauxel.
Waffen und Messer: Bundespolizei ermittelt
Bei der anschließenden Durchsuchung stießen die Beamten laut Bundespolizei auf eine Kaltgaswaffe samt CO₂-Kapseln, Holstern und Munition, eine Schreckschusswaffe sowie ein Messer. Zuvor hatte der 18-Jährige auf Nachfrage angegeben, keine verbotenen Gegenstände bei sich zu tragen. Die Bundespolizisten beschlagnahmten alle sichergestellten Gegenstände, darunter auch die Hoheitsabzeichen der Bundeswehruniform. Nach seiner Belehrung äußerte sich der Beschuldigte laut Polizei nicht zu den Vorwürfen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz sowie wegen Missbrauchs von Abzeichen und Uniformen ein. Der 18-Jährige erhielt einen Platzverweis für den Hauptbahnhof Wanne-Eickel und wurde entlassen.