Bushaltestellen-Raser muss für drei Jahre ins Gefängnis

Der Mann, der im Dezember mit seinem Auto in eine Bushaltestelle in Recklinghausen gefahren war, muss für drei Jahre ins Gefängnis. Das hat das Landgericht Bochum entschieden.


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Der 33-jährige Hertener ist wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden. Ursprünglich war er wegen Mordes angeklagt: Eine 88-jährige Frau war gestorben; außerdem wurden bei dem Vorfall auf der Hertener Straße kurz vor Weihnachten sieben Menschen verletzt. Zunächst hatte er behauptet, sich umbringen zu wollen; deshalb wurde er in die Psychiatrie eingewiesen. Ein Gutachten hatte dann aber gezeigt, dass der Mann nicht selbstmordgefährdet war. Auch die Richter haben ihm diese Geschichte nicht abgenommen: Sie gehen davon aus, dass er im Auto abgelenkt war.

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