"Car-Freitag" im Kreis Recklinghausen "unproblematisch"

An "Car-Freitag" trifft sich traditionell immer die Tuner-Szene im Kreis Recklinghausen. Die Polizei begleitet diese Treffen mit verstärkten Kontrollen - und hat jetzt Bilanz gezogen.

© 7aktuell

Polizei im Kreis Recklinghausen spricht an "Carfreitag" 186 Verwarngelder aus

Nach dem Tuner-Treffen an "Car-Freitag" zieht die Polizei im Kreis Recklinghausen ein positives Fazit. Alles sei unproblematisch verlaufen, heißt es in einer Mitteilung von Samstagmorgen. Es habe nur vereinzelt Ansammlungen gegeben. Dabei wurden 186 Verwarngelder ausgesprochen - meistens, weil Autofahrer zu schnell unterwegs waren. Außerdem wurden acht Anzeigen geschrieben, vier Fahrzeuge musste die Polizei stilllegen. Zu weiteren Straftaten sei es nicht gekommen. Das hatte letztes Jahr noch ganz anders ausgesehen: Da war unter anderem in Castrop-Rauxel ein Brandsatz in Richtung eines Streifenwagens geworfen worden.

"Autoliebhabern nicht den Spaß an ihrem Hobby verderben"

"Uns geht es nicht darum Autoliebhabern, die innerhalb der gesetzlichen Grenzen ihr Auto verändern, den Spaß an ihrem Hobby zu verderben. Wir müssen aber diejenigen sprichwörtlich aus dem Verkehr ziehen, die durch Raserei, unsachgemäße Bastelei an ihren Fahrzeugen und technisch nicht hinnehmbare Zustände an den Autos auffallen und damit die Sicherheit aller am Straßenverkehr teilnehmenden Menschen gefährden", erklärt Recklinghausens Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen. An den Treffpunkten, die in den vergangenen Jahren verstärkt durch die Szene genutzt wurden, haben die Betreiber teilweise schon im Vorfeld Maßnahmen wie die Absperrung des Geländes vorgenommen und im Einzelfall einen Sicherheitsdienst beauftragt.

skyline