Castrop bereitet sich auf haarige Plagegeister vor

Schon jetzt bereitet sich Castrop-Rauxel auf den Befall durch Eichenprozessionsspinner im kommenden Jahr vor. Anhand der Erfahrungen aus dem letzten Frühjahr hat die Stadt einen Maßnahmenkatalog entwickelt.

Schild mit der Aufschrift "Achtung Eichenprozessionsspinner" 
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Mit vielen kreativen Maßnahmen will die Stadt den Spinnern zu Leibe rücken: Castrop setzt weiter auf die klassische Absaug-Methode sowie die Behandlung mit Insektengift. Geplant ist aber auch der Einsatz von biologischen Mitteln und natürlichen Fressfeinden. An gefährdeten Eichen werden Nistkästen aufgehangen, die hungrige Kohlmeisen und Blaumeisen anlocken sollen. Außerdem sollen spezielle Duftstoffe die Insekten in Paarungslaune bringen und letztlich in die Falle locken. Dieses Jahr hatte das Vest mit den giftigen Raupen zu kämpfen wie nie zuvor. 2019 musste eine Rekordzahl von Nestern entfernt werden. Die Härchen der Eichenprozessionsspinner-Raupen verursachen Atemprobleme und Ausschlag.

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