Ehefrau überfahren: Angeklagter schweigt im Mordprozess

Im Prozess um den Mord an Schloss Lembeck will sich der angeklagte Rentner vorerst nicht zu den Vorwürfen äußern. Dem 79-Jährigen wird vorgeworfen, im September 2018 seine Ehefrau absichtlich überfahren zu haben. Hintergrund soll ein Beziehungsdrama gewesen sein.

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Der Angeklagte war gerade erst zehn Monate verheiratet, traf sich aber immer wieder mit seiner Geliebten. So auch am Tattag. Als Treffen war der Parkplatz vor Schloss Lembeck abgemacht. Davon hatte seine Frau jedoch erfahren und sich ebenfalls auf den Weg gemacht. Die 65-Jährige hatte die beiden dann auch auf frischer Tat ertappt. Laut Anklage klopfte sie an die Scheibe des Autos, doch ihr Mann gab Gas. Sie stürzte, wurde dann überrollt. Ein Hinterrad des schweren SUVs hatte ihren Brustkorb völlig zerquetscht. Sie war im Krankenhaus verstorben.

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