Ermittlungen gegen jungen Polizisten

Nach den tödlichen Schüssen auf einen Messerangreifer vor einer Polizeiwache in Gelsenkirchen wird gegen einen 23-jährigen Kommissaranwärter wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt. Das steht einem Bericht des NRW-Innenministeriums.

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Der junge Polizist soll bei dem Zwischenfall vor zehn Tagen vier Mal auf den 37-jährigen Angreifer geschossen haben. Bei den Ermittlungen soll vor allem geklärt werden, ob der Beamte in Notwehr gehandelt hat. Der Angriff wurde erst als Anschlag bewertet. Es sei aber nicht sicher, ob der Angreifer wirklich "Allahu Akbar" gerufen hat. Der Mann soll ein psychisch kranker Einzeltäter gewesen sein. Er starb nach den Schüssen noch vor Ort.

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