Experten im Vest beobachten Forschungsstopp bei Antibiotika

Nach Medienberichten haben die meisten der größten Pharmaunternehmen der Welt die Forschung an neuen Antibiotika gestoppt. Weil es sich finanziell nicht mehr lohnt: Denn die Entwicklung eines neuen Antibiotikums kostet mehrere Hundert Millionen Euro - und es wird dann möglicherweise nie gebraucht.


Ärzte und Apotheker aus dem Vest, mit denen wir gesprochen haben, beobachten das mit Sorge. Denn im schlimmsten Fall kann man Patienten nicht mehr helfen; und zwar dann, wenn die üblichen Antibiotika gegen spezielle, gegen alles resistente Erreger nicht mehr helfen. Gleichzeitig wird aber vor Panik gewarnt - denn: Der weitaus größte Teil an Krankheiten könne mit den vorhandenen Antibiotika behandelt werden - und davon gebe es laut einem Apotheker aus dem Kreis genug.

Die Krankenhäuser im Vest arbeiten außerdem mit strenger Hygiene dagegen an, dass sich Keime verbreiten. Laut dem Direktor des Klinikum Vest ist die Gefahr, sich im Krankenhaus anzustecken, sehr gering. Damit aber nichts von draußen hereingeschleppt wird, sollen sich Besucher am Eingang immer die Hände desinfizieren.

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