Gedenken an Pogromnacht

An diesem Wochenende gibt es in Recklinghausen eine Gedenkfeier und Mahnwache gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. An die so genannte Pogromnacht erinnert die jüdische Kultusgemeinde zusammen mit der Stadt und der Christlich-Jüdischen Gesellschaft.

© Odelia Cohen - fotolia

Der 9. November 1938 bildete den Anfang vom Ende jüdischen Lebens in Recklinghausen für lange Zeit. Damals brannte die Synagoge an der Limperstraße bis auf die Grundmauern nieder. Die Gedenkveranstaltung soll an das Leiden der Juden in Nazi-Deutschland erinnern, aber auch als als Mahnung für die heutige Zeit dienen - angesichts von wachsendem Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Vom alten Synagogenstandort zum neuen am Polizeipräsidium soll eine Menschenkette gebildet werden. Anschließend gibt es Zeitzeugenberichte, Lesungen und Musik. Wegen des jüdischen Ruhetages Schabbat findet das Gedenken nicht am eigentlichen Tag der Pogrome, sondern am Sonntag statt.

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