Gefängnisstrafen nach Bluttat in Teestube

Nach einer rätselhaften Bluttat in einer Recklinghäuser Teestube hat das Bochumer Landgericht zwei Brüder zu empfindlichen Gefängnisstrafen verurteilt.

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Einer der Angeklagten erhielt sechs Jahre und acht Monate Haft, der andere drei Jahre. Beide hatten die Bluttat von Februar 2017 bis zuletzt bestritten.

Die beiden angeklagten Brüder sollen wie ein Rollkommando in die Teestube gestürmt sein. Sie hatten laut ein Urteil Messer dabei – viel gesprochen wurde nicht. Eines der Opfer wurde in den Bauch getroffen, das andere in Bein und Arm. Vor allem der Stich ins Bein hatte gravierende Folgen. Ein Nerv wurde getroffen, es kam zu einer Lähmung, die bis heute noch nicht wieder ganz weg ist. Die Hintergründe der Tat sind unklar. Möglicherweise ging es um Drogengeschäfte. Einer der beiden Angeklagten war erst kurz vor dem Prozess zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Diese Strafe ist nun in das neue Urteil mit eingeflossen.

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