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Gericht: 40 Hunde mussten Hof in Marl zu Recht verlassen
© Verwaltungsgericht Gelsenkirchen
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Gericht: 40 Hunde mussten Hof in Marl zu Recht verlassen

In Marl mussten im vergangenen Frühsommer 40 Labradore einen Ponyhof verlassen, weil sie nicht artgerecht gehalten wurden. Jetzt hat ein Gericht entschieden: Die Entscheidung des Kreis-Veterinäramts, die Hunde vom Hof zu entfernen, war rechtmäßig.

Veröffentlicht: Donnerstag, 29.01.2026 13:31

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Tierschutzbehörde stellte bei "Ponies Paradise" in Marl gravierende Mängel fest

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40 Labradore mussten den Hof „Ponies Paradise“ in Marl zu Recht verlassen. Das hat das zuständige Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen jetzt entschieden. Die Tierschutzbehörde hatte bei mehreren Kontrollen im vergangenen Jahr gravierende Mängel festgestellt. Die Besitzerin der Hunde stellte die Mängel nicht ab, sodass die 40 Tiere Ende Mai den Hof verlassen mussten, anschließend wurden sie veräußert. Dagegen wehrte sich die Besitzerin nun erfolglos vor Gericht.

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Unter diesen Bedingungen lebten die Labradore auf dem Hof in Marl

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Bei den Kontrollen auf dem Hof wurden laut Gericht diverse Mängel festgestellt: Die 40 Labradore lebten demnach in zwei Wohnwagen und einer umzäunten Außenanlage. Die Wohnwagen waren unbeheizt und unter anderem mit Kot verschmutzt. Die Tiere hatten sich unkontrolliert vermehrt, im Rudel lebte ein unkastrierter Deckrüde. Für säugende Hündinnen standen keine Rückzugsorte bereit. Auch ausreichend sauberes Wasser und artgerechtes Futter gab es nicht. Die Besitzerin konnte laut Gericht nicht einmal sagen, wie viele Hunde genau auf dem Gelände leben. Der Gerichtsbeschluss ist noch nicht rechtskräftig. Die Antragsstellerin kann noch vor das Oberverwaltungsgericht ziehen. 

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