
Halde Hoheward: Sanierung am Horizontobservatorium beginnt
Ab Mittwoch (05.08.2026) ist das Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward nicht mehr direkt erreichbar. Der RVR startet die Sanierung. Was das für Besucher bedeutet, lest ihr hier.
Veröffentlicht: Dienstag, 04.08.2026 14:01
Bauzaun auf Halde Hoheward zwischen Herten und Recklinghausen erweitert
Der Regionalverband Ruhr (RVR) bereitet auf der Halde Hoheward an der Stadtgrenze Herten/Recklinghausen die Einrichtung einer Baustelle vor. In einem ersten Schritt soll dafür laut RVR der Baustellenzaun auf dem Haldentop rund um das Horizontobservatorium erweitert werden. Die Arbeiten beginnen nach Angaben des RVR voraussichtlich am Mittwoch (05.08.2026). Hintergrund ist die geplante Sanierung des Observatoriums, das seit seiner Eröffnung im Jahr 2008 gesperrt ist.
Gesperrte Wege auf dem Haldentop
Durch die Erweiterung des Bauzauns sind mehrere Zugangswege zum Horizontobservatorium nicht mehr nutzbar. Von der Stadt Recklinghausen aus - mit den Startpunkten Handweiser und Drachenbrücke - sei das Observatorium dann nicht mehr auf direktem Wege zu erreichen, teilt der RVR mit. Auch der direkte Weg von der Sonnenuhr zum Observatorium sei betroffen. An den Abzweigungen soll es laut RVR zusätzliche Hinweise zur Orientierung geben. Auf der Webseite www.hoheward.ruhr soll in Kürze eine Karte über die geänderte Wegeführung informieren.
Sanierung des Observatoriums nach jahrelangem Rechtsstreit
Das Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward war kurz nach seiner Eröffnung im Jahr 2008 wegen baulicher Mängel gesperrt worden. Nach jahrelangem Streit über die Verantwortlichkeiten seien die Bauarbeiten nun ausgeschrieben worden, teilt der RVR mit. Die Sanierung soll laut RVR etwa anderthalb Jahre dauern. Ziel sei es, das Bauwerk so herzustellen, dass es Wind und Schwingungen besser standhält.