
Haldenwärter auf Hoheward: So lief die Woche für Fynn
Eine Woche lang lebte Fynn (21) aus Hamburg in einem Tiny House auf der Halde Hoheward in Herten. Sein Fazit: viel grüner und herzlicher als erwartet.
Veröffentlicht:
Bilanz nach einer Woche auf der Halde Hoheward
Am Dienstag (22.09.26) ist Fynn (21) aus Hamburg von der Halde Hoheward nach Hause gefahren - mit einem veränderten Blick auf das Ruhrgebiet. Seit Montag (15.09.26) hatte er auf 152 Metern Höhe gelebt: in einem Tiny House auf der Halde zwischen Herten und Recklinghausen, im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Sein Job: Robo-Schafe hüten, Sonnenaufgänge beobachten und das Geschehen rund um die Halde im Blick behalten. Laut RVR fällt seine Bilanz eindeutig aus.
„1000-mal grüner, als ich erwartet habe! Zu sehen, wie natürlich das ganze Gebiet ist, hat meine ganze Sicht aufs Ruhrgebiet verändert. Und die Menschen - so eine Gastfreundschaft hätte ich nicht erwartet!" - Fynn, Haldenwärter
190 Halden-Besucher an einem Tag
An einem Tag kamen 190 Besucher auf die Halde - für Fynn der kurioseste Moment seiner Woche. Dass er zu einer Art Anlaufpunkt werden würde, hatte er nicht erwartet. Die Gäste hätten sich sogar untereinander kennengelernt und angefreundet, berichtet er. Fynns Dienstwoche war Teil der Standortmarketingkampagne „Das Ruhrgebiet. Hier bleibt alles anders" des RVR. Begleitet wurde er von der Comedienne Luisa Charlotte Schulz, die die Woche für die Social-Media-Kanäle der Kampagne dokumentierte. Die Beiträge sollen ab Montag (05.10.26) online gehen. Für Fynn selbst geht es zurück nach Hamburg - mit dem Vorsatz, die Region bald wieder zu besuchen.
„Ich will auf jeden Fall wiederkommen - ob als Touri, Freund oder Bekannter. Erst mal nehme ich aber viel Selbstvertrauen und viele neue Erfahrungen mit nach Hause."
