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In Haltern am See stehen Bäume mit Geschichte: Die Stadt sucht ihren ältesten und braucht Hilfe der Bürger. Ein möglicher Kandidat ist die Franzosenlinde in Sythen.
© Stadt Haltern am See
In Haltern am See stehen Bäume mit Geschichte: Die Stadt sucht ihren ältesten und braucht Hilfe der Bürger. Ein möglicher Kandidat ist die Franzosenlinde in Sythen.
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Haltern am See sucht den ältesten Baum

In Haltern am See stehen Bäume mit Geschichte: Die Stadt sucht ihren ältesten und braucht Hilfe der Bürger. Mögliche Kandidaten sind die Franzosenlinde in Sythen und die Hexenbuche in der Hohen Mark.

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Halterner sollen bei der Suche mithelfen

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Die Stadt Haltern am See sucht ihren ältesten Baum - und braucht dabei die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, gibt es zwar einige vielversprechende Kandidaten, das genaue Alter lässt sich bei lebenden Bäumen jedoch kaum zweifelsfrei bestimmen. Eine verlässliche Auskunft sei häufig erst möglich, wenn ein Baum gefällt werde und sich seine Jahresringe zählen ließen.

„Den ältesten Baum in Haltern am See zu bestimmen, ist gar nicht so einfach." - Ralf Lütkenhaus, Gärtnermeister der Stadt Haltern am See

Zu den möglichen Kandidaten zählt Gärtnermeister Lütkenhaus die Franzosenlinde in Sythen, deren Pflanzung auf das Jahr 1800 datiert wird. Auch die Hexenbuche in der Hohen Mark kommt infrage - ihr Alter führt er bis ins Mittelalter zurück, also ins 16. oder 17. Jahrhundert. Darüber hinaus kommen laut Stadt alte Buchen, Eichen und Linden an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet infrage, deren genaues Alter sich bislang ebenfalls nicht zweifelsfrei sagen lässt.

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Hinweise per Mail an die Stadt schicken

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In Haltern am See gibt es zahlreiche Naturdenkmäler, die wegen ihrer besonderen Bedeutung - etwa aufgrund ihrer Form oder ihres Alters - unter Schutz stehen und zur Liste des Kreises Recklinghausen gehören. Dazu zählen unter anderem eine Linde und ein Silberahorn am Hellweg, eine Linde am Flaesheimer Stiftsplatz sowie eine Kiefer „Auf der Heide". Besonders viele geschützte Bäume finden sich in der Haard, wo allein rund 20 Naturdenkmäler ausgewiesen sind - auch die Hexenbuchen in der Hohen Mark stehen unter Naturschutz. Wer einen eindrucksvollen alten Baum kennt, kann Vorschläge mit möglichst genauer Standortangabe, Fotos und Informationen zur Geschichte des Baumes per E-Mail an pressestelle@haltern.de schicken. Für Bürgermeister Andreas Stegemann steht sein persönlicher Lieblingsbaum übrigens bereits fest: die alte Eiche in den Holtwicker Feldern, die auch in der Liste der Naturdenkmäler steht und ihn an seine Kindheit erinnert.

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