
Haltern: Neue Tempolimits nach tödlichem Unfall auf B58
Nach dem schweren Unfall mit einer tödlich verunglückten 17-Jährigen an der B58 in Haltern am See hat die Stadt nun Konsequenzen gezogen und die Höchstgeschwindigkeit an der Kreuzung reduziert.
Veröffentlicht: Dienstag, 14.07.2026 09:07
Haltern senkt Tempo - Spendenaktion übersteigt das Ziel
Nach dem tödlichen Unfall hat die Stadt Haltern am See erste Konsequenzen gezogen. Wie die Stadtverwaltung auf Anfrage bestätigte, gilt an der Kreuzung B58/Granatstraße jetzt Tempo 50 statt bisher 70 km/h - so sollen weitere schwere Unfälle verhindert werden. Die Einmündung war bereits in der Vergangenheit mehrfach Ort schwerer Verkehrsunfälle. Für die Angehörigen der getöteten 17-Jährigen wurde inzwischen eine Spendenaktion auf der Plattform GoFundMe eingerichtet. Bisher sind dabei über 20.000 Euro zusammengekommen - das ursprüngliche Spendenziel von 11.000 Euro wurde damit mehr als verdoppelt.
Motorrad der 17-Jährigen hatte Vorfahrt
Am 30. Juni 2026 ereignete sich gegen 19.18 Uhr auf der B58 in Haltern am See der schwere Verkehrsunfall an der Einmündung zur Granatstraße. Laut Polizei wollte ein 48-jähriger Autofahrer aus Bochum von der Granatstraße nach links auf die Bundesstraße abbiegen und stieß dabei mit dem Motorrad der 17-Jährigen zusammen, die Vorfahrt hatte. Wenige Tage später, am Freitag (3. Juli 2026), starb die 17-jährige Motorradfahrerin im Krankenhaus an ihren Verletzungen. Ihr 17-jähriger Beifahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Im Auto saß ein Familienvater mit seinen drei Kindern, die bei dem Zusammenstoß leicht verletzt wurden.