
Herten: Polizei und Behörden kontrollieren Wohnhäuser
Behörden und Polizei haben in Herten fünf Wohnhäuser kontrolliert. Dabei kamen Brandschutzmängel, Rechtsverstöße und ein gesuchter Jugendlicher ans Licht.
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Fünf Wohnhäuser in Herten kontrolliert
Brandlasten in Treppenhäusern, Verstöße gegen die Meldepflicht und ein gesuchter Jugendlicher - bei einer behördenübergreifenden Kontrollaktion in fünf Hertener Wohnhäusern haben Behörden und Polizei am Mittwoch (14.10.26) eine Reihe von Mängeln und Rechtsverstößen aufgedeckt. Das teilt die Stadt Herten mit. Kontrolliert wurden Häuser auf der Antoniusstraße in der Hertener Innenstadt, auf der Bahnhofstraße in Westerholt sowie auf der Industriestraße in Herten-Süd. Beteiligt waren unter anderem die Ausländerbehörde, der Kommunale Ordnungsdienst, die Bauordnung, das Jugendamt, das Jobcenter, das Bürgerbüro und die Polizei.
Strafverfahren, Jugendarrest und illegaler Aufenthalt
Bei den Kontrollen stellten die Einsatzkräfte laut Stadtangaben mehrere Verstöße gegen die Meldepflicht fest sowie Mängel beim Brandschutz - darunter Brandlasten in Treppenhäusern. Außerdem gab es Verstöße gegen eine Wohnsitzauflage, Hinweise auf einen möglichen illegalen Aufenthalt in Deutschland sowie den Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung. Die Polizei Recklinghausen leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Stromdiebstahl ein. Auf eine jugendliche Person, gegen die ein gerichtlicher Beschluss zur Vollstreckung von Jugendarrest vorlag, trafen die Einsatzkräfte ebenfalls - der Beschluss wurde umgesetzt und die Person einer Jugendarrestanstalt zugeführt.
Weitere Kontrollen geplant
Die Kontrollaktion wurde laut Stadt Herten von der Ausländerbehörde federführend verantwortet. Amtsleiter Jürgen Krystek kündigt weitere Schritte an:
„Wir bewerten die Kontrollen als einen ersten wichtigen Schritt, aufgrund der festgestellten Verstöße werden nun weitere Ermittlungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet." - Jürgen Krystek, Amtsleiter der Ausländerbehörde Herten
Vergleichbare behördenübergreifende Kontrollen sollen nach Angaben der Stadt künftig ausgeweitet werden.