Kein Prozess nach mutmaßlicher Gruppenvergewaltigung

Vor zwei Jahren sollen in Haltern fünf Männer eine Frau vergewaltigt haben. Die mutmaßlichen Täter werden sich dafür aber nicht vor Gericht verantworten müssen.

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Es gibt nicht genügend Beweise und deshalb auch keinen Prozess.

Es geht um einen Vorfall im September 2017: Eine Frau ging mit einem Mann nach einer Party in eine Flüchtlingsunterkunft. Dort sollen mehrere Bewohner über sie hergefallen sein und sie vergewaltigt haben. Die Männer sagen aber alle, dass die Frau den Sex so wollte. Damit steht Aussage gegen Aussage. Normalerweise wird in solchen Fällen ein Gutachten erstellt, das aussagt, wie glaubwürdig das Opfer ist. Dazu war die Frau aber nicht bereit. Laut Gericht wären die Täter in einem Prozess sehr wahrscheinlich freigesprochen worden. Deshalb wurde die Anklage jetzt fallen gelassen.

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