Kindesmissbrauch auf A42-Parkplatz: Angeklagter schweigt

Im Prozess um den Drogen- und Missbrauchsskandal auf dem Castrop-Rauxeler Autobahnparkplatz „Holthauser Bruch“ will der Angeklagte frühestens Ende der Woche zu den Vorwürfen Stellung nehmen. Der Verteidiger des 38-Jährigen kündigte für den Fall einer Aussage an, die Öffentlichkeit ausschließen lassen zu wollen.

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Laut Anklage gab der Mann seinem elfjährigen Sohn im März Kokain, um anschließend mit dem Kind zum Autobahnparkplatz zu fahren. Dort sprach er zunächst einen 53-jährigen Hausmeister aus Gelsenkirchen an. Als dieser ablehnte, mit dem Jungen in die Toilette zu gehen, wandte er sich offenbar einem anderen Autofahrer zu und wurde mit diesem handelseinig. Der Hausmeister alarmierte zwar sofort die Polizei. Doch bevor die Beamten eintrafen, soll der andere Mann den Jungen missbraucht haben. Gegen ihn läuft ein gesondertes Verfahren am Dortmunder Landgericht.

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