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Nutrias tauchen immer häufiger an Gewässern im Kreis Recklinghausen auf. Das Umweltamt warnt ausdrücklich davor, die Tiere zu füttern.
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Nutrias tauchen immer häufiger an Gewässern im Kreis Recklinghausen auf. Das Umweltamt warnt ausdrücklich davor, die Tiere zu füttern.
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Kreis Recklinghausen: Nutrias breiten sich aus

Nutrias tauchen immer häufiger an Gewässern im Kreis Recklinghausen auf. Das Umweltamt warnt ausdrücklich davor, die Tiere zu füttern.

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Nutrias im Kreis Recklinghausen: Bitte nicht füttern!

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An vielen Gewässern bei uns in der Region werden Nutrias immer häufiger gesichtet. Bei uns im Kreis Recklinghausen leben die Tiere zum Beispiel an den Mollbeckteichen in Recklinghausen und entlang der Lippe bei Haltern am See. Die großen Nagetiere breiten sich in der Region weiter aus - eine echte Plage seien sie aber noch nicht, betont das Umweltamt der Stadt Dortmund. Das größte Problem ist laut Umweltamt das Füttern der Tiere durch Menschen. Essensreste verschlechtern die Wasserqualität und begünstigen eine zu schnelle Ausbreitung der Nutrias. Das ist besonders problematisch, weil Nutrias eine invasive Art sind: Sie graben Gänge in Ufer und Böschungen und machen diese instabil.

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Umweltamt: Nutrias sind keine Plage

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Nutrias unterliegen nicht dem nordrhein-westfälischen Jagdrecht, sondern dem allgemeinen Naturschutzrecht und als gebietsfremde invasive Tierart von unionsweiter Bedeutung zudem dem Management durch die Naturschutzbehörden. Dazu werden Maßnahmenblätter über das Bundesamt für Naturschutz (BfN) herausgegeben. Für Nutrias ergeben sich daraus Handlungsmöglichkeiten für die Untere Naturschutzbehörde, wenn ökologisch wertvolle Bestände, wie zum Beispiel Großmuschel- oder Röhrichtbestände, bedroht oder gefährdet sind. Derartige Fallkonstellationen, die aufgrund ihres herausragenden ökologischen Wertes die Tötung von Wirbeltieren rechtfertigen, sind aber bisher bei uns in der Region nicht aufgetreten.

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