Missbrauchsprozess: Angeklagter streitet alles ab

Heute hat der Prozess gegen einen 21-jährigen Recklinghäuser begonnen, der seine Freundin geschlagen, vergewaltigt und erpresst haben soll. Laut Staatsanwaltschaft hat er den Missbrauch gefilmt und bei Facebook gepostet. Vor Gericht hat der Angeklagte aber alles bestritten.

© Sebastian Duda - Fotolia

Laut Staatsanwaltschaft hat der aus Syrien stammende Angeklagte seine Frau vergewaltigt, weil sie sich ihm widersetzt hat. Er soll sogar 5000 Euro gefordert haben – dafür, dass er das Video nicht ins Internet stellt. 400 Euro soll ihm die Frau auch gezahlt haben. Trotzdem erschien der Film auf Facebook. Das hat der 21-Jährige im Prozess auch zugegeben. Der Mann, der mit seiner Frau zu sehen sei, sei aber ein ganz anderer. Der Film sei ihm selbst zugespielt worden. Außerdem geht es vor Gericht um Kinderporno-Bilder auf seinem Handy. Doch auch da sagt der Angeklagte: „Das Handy gehört mir nicht.“

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