Mordversuch: Marler gesteht Brandstiftung

Mit einem Geständnis hat in Essen der Prozess um eine lebensgefährliche Brandstiftung in Marl-Drewer begonnen. Der 20-jährige Angeklagte hat zugegeben, die Wohnungstür eines Nachbarn angezündet zu haben.

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Die Anklage lautet auf Mordversuch. Hintergrund der Tat war eine Mischung aus Wut und Rache. Der Angeklagte hatte den ganzen Tag in der Wohnung seines Nachbarn Alkohol getrunken und gezockt – gemeinsam mit drei weiteren Bekannten. Als einer der jungen Männer die Toilettenschüssel verfehlte, gab es Streit. Der Verdacht fiel auf den 20-Jährigen, der kurzerhand rausgeworfen wurde. Dafür wollte er sich nach eigenen Angaben rächen – aber niemanden töten. Er schmierte die Tür seines Nachbarn mit Brennpaste ein und griff zum Feuerzeug. Obwohl die Flammen schnell hochschlugen, wurde niemand verletzt. Das Feuer war rechtzeitig entdeckt worden.

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