Neue Beweismittel im Mordprozess Schalla

Im Prozess um den Mord an der Dortmunder Schülerin Nicole-Denise Schalla vor 26 Jahren sind überraschend neue Beweismittel aufgetaucht. Die Richter sind in der Akte auf 18 Haare gestoßen, die im Herbst 1993 an der Leiche gesichert, aber offenbar nie auf DNA untersucht worden waren. Was das für den Angeklagten Ralf H. aus Castrop-Rauxel bedeutet, ist noch unklar.

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Die Liste mit 18 Haarspuren wurde im Jahr 2007 erstellt und gehört seitdem zur Ermittlungsakte. Wie es passieren konnte, dass den Beweismitteln nie nachgegangen wurde, können sich die Richter auch nicht erklären. Die Haare sollen nun schnellstmöglich auf mögliche DNA-Spuren untersucht werden. Ralf H. aus Castrop-Rauxel bestreitet, etwas mit dem Mord zu tun zu haben

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