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Offenbar erneut Wolfsangriff in Schermbeck
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Offenbar erneut Wolfsangriff in Schermbeck

Auf einer Weide in Schermbeck sind am Dienstag drei Schafe tot aufgefunden worden. Offenbar sind sie von einem Wolf gerissen worden.

Veröffentlicht: Mittwoch, 25.10.2023 05:35

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Drei Schafe in Schermbeck gerissen

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In Schermbeck hat offenbar ein Wolf erneut mehrere Tiere gerissen. Auf einer Weide am Vossenbergweg hat ein Züchter drei seiner Schafe tot aufgefunden. Alle Indizien würden dafür sprechen, dass tatsächlich ein Wolf dafür verantwortlich sein könnte, sagte der Züchter der Dorstener Zeitung. Allen drei Tieren wurde die Kehle durchgebissen, ein Schaf hatte zudem deutlich weniger Fleisch auf den Rippen. Der Wolfsangriff müsse aber erst noch offiziell vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz untersucht werden.

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Wölfe greifen trotz höherer Schutzmaßnahmen an

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In den vergangenen Jahren wurden immer wieder mal bei uns im Kreis Recklinghausen Tiere von Wölfen gerissen. Im März tötete ein Wolf zum Beispiel mehr als ein Dutzend Schafe in Dorsten. Deshalb wurden die Schutzmaßnahmen vom Land deutlich erhöht. Auch im aktuellen Fall in Schermbeck gab es einen hohen Stromzaun um die Weide, schreibt die Dorstener Zeitung. Weil das Wolfsangriffe aber offenbar nicht wirklich verhindert, fordern viele Tierhalter, dass Wölfe schneller abgeschossen werden können.

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Pläne zum Wolfsabschuss von Bundesumweltministerin Lemke

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Inzwischen gibt es auch entsprechende Pläne von Bundesumweltministerin Lemke. Wölfe sollen demnach in Zukunft einfacher abgeschossen werden dürfen. Das heißt: Reißt ein Wolf ein Weidetier, dürfen im Umkreis von 1.000 Metern in den folgenden drei Wochen Wölfe abgeschossen werden – ohne DNA-Nachweis, dass es sich um genau den Wolf handelt, der das Tier gerissen hat. Das war bisher nötig. Voraussetzung für den Abschuss ist außerdem, dass der Wolf Herdenschutzmaßnahmen überwunden hat und dass es in dem Bereich schon häufiger Wolfs-Angriffe gegeben hat. 

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